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Kapitel

Vor der Untersuchung der Nasen und der Nasennebenhöhlen wird der Arzt unter anderem fragen:

  • nach der Behinderung der Nasenatmung
  • nach Druckgefühl bzw. Schmerzen
  • nach Geschmacks- und Geruchsstörungen
  • nach Allergien

 

Weitere Möglichkeiten der Untersuchung von Nase und Nasennebenhöhlen:

  • Inspektion des Nasenäußeren (auf Schwellungen, Rötungen, Druckschmerzhaftigkeit, Hautsensibilität)
  • Inspektion des Naseninneren: Mit Zuhilfenahme eines Nasenspekulums kann der Arzt ins Naseninnere hineinschauen und Verkrümmungen der Nasenscheidewand, die Beschaffenheit der Nasenmuscheln oder Schwellungszustände der Nasenschleimhaut beurteilen.
  • Nasenendoskopie (Entnahme von Proben aus verdächtigen Schleimhautveränderungen, Nachweis von Polypen)
  • Nasaler Provokationstest (zur Beurteilung der Nasenatmungsbehinderung und bei Verdacht auf allergischen Schnupfen)
  • Geruchsprüfung
  • Nasenabstrich (bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion)
  • Bildgebende Verfahren (Ultraschall, Röntgen, Computer- und Magnetresonanztherapie)

 

Damit der Arzt den Zusammenhang zwischen Schnupfen und der Einnahme von Medikamenten erkennen kann, sollte der Patient mit ihm offen darüber sprechen, welche Medikamente er regelmäßig bzw. aktuell einnimmt. Nur dann ist eine verlässliche Diagnose möglich.

Um eine mögliche Allergie als Auslöser des Schnupfens zu identifizieren, kann ein Pricktest durchgeführt werden. Hierbei werden dem Patienten auf kleine, eingeritzte Hautareale verschiedene Lösungen eines Allergens geträufelt und die Hautreaktion beobachtet.

zur Therapie von Schnupfen