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Kapitel

Zusätzlich wird er den Hals von außen abtasten, um die Schilddrüse zu untersuchen und nach geschwollenen und schmerzhaften Lymphknoten zu suchen.

Bei chronischen Halsschmerzen wird der Arzt die Nase untersuchen, um eine mögliche Behinderung der Atmung durch die Nase festzustellen.

Unter Umständen erfolgt das Abhören der Lunge mit einem Stethoskop, um weitere Hinweise auf den Zustand der Atemwege zu erhalten und eine mögliche Lungenentzündung auszuschließen.

Im Anschluss wird der Arzt einige gezielte Fragen stellen, um sich einen Eindruck über den Gesundheitszustand des Patienten zu verschaffen. Er erkundigt sich unter anderem nach…

  • …der Dauer der Halsschmerzen
  • …Begleitsymptomen
  • …Vorerkrankungen
  • …dem Allgemeinzustand
  • …Trink- und Rauchgewohnheiten
  • …derzeit eingenommenen Medikamenten

 

Besteht der Verdacht auf eine Infektion mit Bakterien (z.B. Streptokokken) oder Viren (z.B. Ebstein-Barr-Virus), kann ein Schnelltest (Rachenabstrich) durchgeführt werden.
Zur weiteren Diagnoseabsicherung bzw. zum Ausschluss ernsthafter Krankheiten kann der Arzt folgende Untersuchungen veranlassen:

  • Blutuntersuchungen: Die Entzündungsparameter z.B. Blutsenkungsgeschwindigkeit, C-reaktives Protein, Leukozytenzahl, dienen zur Untermauerung der Diagnose einer Entzündung und zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs.
  • Lupenlaryngoskopie (Kehlkopfspiegelung): Mittels einer Winkeloptik kann der Arzt den Rachenraum und den Kehlkopf untersuchen.
  • Bildgebende Verfahren: Ultraschalluntersuchung des Halses, Computertomographie, Magnetresonanztomographie (gehören nicht zu den Routineuntersuchungen bei Halsschmerzen)

 

zur Therapie von Halsschmerzen