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Kapitel

Lebensmittel, die Vitamin D enthalten

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderrolle ein, da es zu einem gewissen Maße in der Haut selbst gebildet werden kann. Voraussetzung ist allerdings eine ausreichende UV-Strahlung.

Wir können dem Körper Vitamin D aber auch von außen zuführen. Vitamin D steckt in folgenden Lebensmitteln:

  • Sardinen
  • Heringe
  • Lachs
  • Pilze
  • Eier
  • Avocados

 

Hinweis: Da es viele Faktoren gibt, die die körpereigene Bildung von Vitamin D beeinträchtigen können bzw. viele Personen einen erhöhten Vitamin-D-Bedarf haben, kann Vitamin D auch gezielt als Nahrungsergänzung zugeführt werden.

Tageszufuhrempfehlungen für Vitamin D

Männer und Frauen: 20 µg (800 I.E.) Vitamin D pro Tag

Erhöhter Vitamin-D-Bedarf / Risikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel

Der Vitamin-D-Bedarf steigt, wenn nicht ausreichend UV-Strahlung (z.B. in Herbst und Winter bzw. bei seltenem Aufenthalt im Freien) zur körpereigenen Bildung von Vitamin D zur Verfügung steht.

Ein Plus an Vitamin D (und Calcium) benötigen vor allem auch diejenigen, die  auf die Gesundheit ihrer Knochen achten müssen.

  • Kinder und Jugendliche im Wachstum
  • Ältere Menschen, bei denen der natürliche Prozess des vermehrten Knochenabbaus voranschreitet
  • Menschen, die sich unausgewogen ernähren
  • Personen, die sich nur unzureichend bewegen
  • Menschen, die häufig Alkohol und Nikotin konsumieren.
  • Frauen nach den Wechseljahren

 

Sollten Sie zu den Personen gehören, die einen erhöhten Vitamin-D-Bedarf haben, empfehlen Experten, Vitamin D in entsprechender Dosierung und am besten direkt in Kombination mit Calcium zu substituieren. Bitte besprechen Sie dies zunächst mit Ihrem Arzt.

Vitamin D - wichtig für:
  • Resorption von Calcium
  • Knochen, Zähne, Wachstum

 

Gut zu wissen: Fehlt Vitamin D, kann auch Calcium seine wichtigen Funktionen für starke Knochen und Zähne nur unzureichend erfüllen!

Vitamin D – ein Sonnen-Vitamin

Vitamin D wird in der Haut bei UV-Einstrahlung selbst gebildet.

Probleme bei der körpereigenen Bildung:

  • Mangelndes UV-Licht (v.a. Herbst und Winter)
  • Seltener Aufenthalt im Freien (z.B. Berufstätige)
  • Nachlassende Bildung von Vitamin D mit zunehmendem Alter