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Kapitel

Elektrolyte nehmen wir mit der Nahrung auf. Hierbei kommt es auf die richtige Menge und auch das richtige Zusammenspiel der Elektrolyte an. So nimmt unter den miteinander agierenden Elektrolyten das Zusammenspiel von Magnesium und Kalium zum Beispiel in der Muskulatur, eine wichtige Rolle ein. Während wir den Muskel an- bzw. entspannen, erfolgt der Transport von Kalium durch die Zellmembranen.

Darüber hinaus ist Kalium am Glucosetransport in die Zellen beteiligt, bildet Proteine und reguliert den Säure-Basen-Haushalt. Diese Funktionen kann Kalium allerdings nur erfüllen, wenn wir gleichzeitig auch ausreichend mit Magnesium versorgt sind.

Lebensmittel, die Kalium enthalten

Zu den wichtigsten Kaliumlieferanten zählen:

  • Bananen
  • Kartoffeln
  • Vollkornprodukte
  • Fisch
  • Fleisch
  • Mineralwasser

Tageszufuhrempfehlung für Kalium

Hinsichtlich der optimalen Kaliumversorgung liegen nur Schätzwerte vor. Diese liegen im Bereich von 2000mg Kalium pro Tag.

Erhöhter Kalium-Bedarf/ Risikogruppen für einen Kalium-Mangel

Immer dann, wenn wir vermehrt Schwitzen, scheiden wir auch Elektrolyte wie Kalium oder Magnesium aus. Unser Kalium-Bedarf ist insbesondere erhöht bei

  • Körperlicher Aktivität (Beruf)
  • Sport

 

Darüber hinaus gibt es weitere Auslöser für einen erhöhten Kalium-Bedarf bzw. für eine Störung des Elektrolyt-Haushalts:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Einseitige Ernährung
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Unzureichende Flüssigkeitszufuhr

 

Sollten Sie häufig Sport betreiben bzw. sollte einer der weiteren Faktoren für einen erhöhten Kalium-Bedarf auf Sie zutreffen, sollten Sie Ihrem Körper Kalium-Nachschub geben. Neben einer kaliumreichen Ernährung stehen hier bedarfsgerecht dosierte Vitalstoffpräparate aus der Apotheke oder der Drogerie zur Verfügung.

Kalium-Mangel: Symptome

Folgende Symptome können infolge einer unzureichenden Versorgung mit Kalium auftreten:

  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfung
  • Muskelschwäche
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Herzrhythmusstörungen

 

Um festzustellen, ob diese Symptome von einem Kalium-Mangel herrühren, sollte ein Arzt konsultiert werden. Er wird im Falle eines Mangels ein geeignetes Kaliumpräparat verordnen.

Kalium: Hinweise

Kalium und Magnesium arbeiten als Elektrolyte bei der Regulation des Wasserhaushalts (des osmotischen Drucks) zusammen. Nur wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist, kann Kalium seine Aufgaben erfüllen. Sinnvoll ist also bei ergänzender Zufuhr auf die Kombination mit Magnesium achten.

 

Kalium - wichtig für:
  • Muskeln
  • Herz
  • Nerven
  • Elektrolythaushalt
  • Enzymaktivierung

Wasser marsch! Für einen ausgewogenen Elektrolyt- und Wasserhaushalt sollten wir etwa 1,5 -2 Liter am Tag trinken.

 

Kalium & Magnesium:

Damit Kalium den Elektrolythaushalt optimal regulieren kann, ist gleichzeitig eine ausreichende Magnesiumversorgung wichtig!