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Das Spurenelement Jod spielt für uns eine sehr wichtige Rolle. Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone und reguliert auf diese Weise die Schilddrüsenfunktion. Die Schilddrüse ist von zentraler Bedeutung für den Stoffwechsel, das zentrale Nervensystem und auch die Körpertemperatur. Auch unsere körperliche und geistige Entwicklung hängt von einer gesunden Schilddrüsenfunktion ab.

Eine zusätzliche Jodzufuhr  - entweder durch den Verzehr von Fisch mindestens zwei Mal pro Woche oder auch durch geeignete Jodpräparate – kann die Schilddrüsenfunktion unterstützen.

Lebensmittel, die Jod enthalten

Nur Seefisch und jodiertes Speisesalz liefern nennenswerte Mengen an Jod.

Jodreiche Fischarten sind:

  • Schellfisch
  • Seelachs
  • Scholle

 

Auch Meeresalgen liefern Jod.

Tageszufuhrempfehlung für Jod

Männern und Frauen wird im Allgemeinen eine Dosis von etwa 150 – 200 µg Jod pro Tag empfohlen.

Erhöhter Jod-Bedarf/ Risikogruppen für einen Jod-Mangel

Schwangere und Stillende haben einen  erhöhten Bedarf an Jod. Bei Schilddrüsenerkrankungen sollte die Notwendigkeit einer Behandlung mit Jod mit dem Arzt abgeklärt werden.

Jod-Mangel: Symptome

Zu den Symptomen bei Jod-Mangel zählen zum Beispiel:

  • Konzentrationsstörungen
  • Zunahme des Halsumfangs (Vergrößerung der Schilddrüse)
  • Schluckbeschwerden
  • Kropfbildung
  • Wachstumsstörungen bzw. Entwicklungsstörungen

Jod: Hinweise

Schwangere sollten mit Beginn der Schwangerschaft ihre Jodzufuhr erhöhen, um die gesunde Entwicklung des Kindes zu unterstützen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Frauenarzt.

 

Jod - wichtig für:
  • Schilddrüse
  • Wachstum
  • Gesunde Entwicklung
Jodmangel in Deutschland

Einen wichtigen Grund für die Tatsache, dass z.B. pflanzliche Lebensmittel hierzulande kein Jod liefern, sehen Experten im Zusammenhang mit der Eiszeit, als das Jod aus den Böden regelrecht ausgewaschen wurde.