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Kapitel

Damit dieser Transport nicht unkontrolliert erfolgt, zieht sich die Muskelschicht der Speiseröhre in rhythmischen, wellenförmigen Bewegungen in Richtung Magen zusammen. Diese Art der Muskelarbeit wird "Peristaltik" genannt und dient z. B. auch in Magen und Darm dazu, den Nahrungsbrei zu durchmischen, zu zerkleinern und ihn in die richtige Richtung zu transportieren. Das obere und das untere Ende der Speiseröhre kann mithilfe von sogenannten Schließmuskeln (Sphinkter) verschlossen werden. Auf diese Weise kann der Ein- und Austritt des Nahrungsbreis kontrolliert werden.

Störungen

Die Funktion der Speiseröhre kann z. B. durch Fremdkörper, Verletzungen und Ausstülpungen der Speiseröhrenwand (Divertikel), Störungen der Peristaltik oder Tumore beeinträchtigt werden. Eine häufige Erkrankung der Speiseröhre ist die sogenannte Refluxkrankheit (Sodbrennen), die durch eine unzureichende Funktion des unteren Schließmuskels verursacht werden kann. In der Folge fließt der saure Magensaft immer wieder in die Speisröhre zurück und kann dort zu entzündlichen Veränderungen der Schleimhaut führen, die die Entstehung von Speiseröhrenkrebs begünstigen.

Details zu weiteren Verdauungsorganen und ihren Aufgaben lesen Sie hier:

 

Häufige Beschwerden

Blähungen, Völlegefühl & Co. 

Gelegentliche oder chronische Verdauungsbeschwerden wie beispielsweise Blähungen, Magendrücken oder Völlegefühl sind weit verbreitet. Lesen Sie hier alles über häufige Beschwerden, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten: