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Feurig scharf? Nur in Maßen genießen

Chili verleiht jedem noch so gewöhnlichen Gericht die gewisse feurige Note. Doch Vorsicht! Chili hats in sich. Denn das enthaltene Capsaicin kann gerade bei Menschen, die Scharfes nicht gewohnt sind, zu unangenehmen Verdauungsbeschwerden führen. Magen und Darm brennen förmlich und schmerzen, auch Übelkeit kann auftreten. Daher sollten scharfen Gerichte gerade von Menschen mit „empfindlichem Magen“ eher mit Zurückhaltung genossen werden. Die gute Nachricht: Wer absolut nicht auf scharfes Essen verzichten möchte, kann versuchen, sich ganz behutsam an die feurige Kost heranzutasten. Die Empfindlichkeit gegenüber dem scharfen Chili-Wirkstoff sinkt dann in den meisten Fällen nach und nach ab. Die Asiaten haben bewiesen, dass es funktioniert – bis zu acht Gramm Chili täglich sind hier keine Seltenheit. Zum Vergleich: Europäer bringen es im Schnitt gerade mal auf ein halbes Gramm Chili pro Tag. Die Macht der Gewohnheit also… 

(Foto: iStock)

Finger weg von fettem Essen

Currywurst und paniertes Schnitzel – viele Lieblingsgerichte der Deutschen haben das Hüftgold gleich im Gepäck: Sie enthalten viele Kalorien und gehören deshalb zu den Klassikern unter den Dickmachern. Darüber hinaus kann ihr hoher Fettanteil aber auch für unangenehme Verdauungsbeschwerden sorgen. Vor allem dann, wenn das Leber-Galle-System beeinträchtigt ist und die Fettverdauung nicht optimal funktioniert, sind Völlegefühl, Blähungen und Magendrücken zum Dessert keine Seltenheit. Deshalb: lieber zu den leichteren Alternativen greifen – oder zumindest nicht die XXL-Portion wählen. 

(Foto: iStock)

Hülsenfrüchte sorgen für Turbulenzen im Darm

Bohnen, Linsen und Erbsen sind nur einige Vertreter aus der Gruppe der Hülsenfrüchte. Sie sind zwar grundsätzlich gesund und durch die asiatische und südamerikanische Küche wieder sehr in Mode gekommen, allerdings können diese Lebensmittel bei empfindlichen Menschen auch unangenehme Verdauungsbeschwerden, insbesondere Blähungen, auslösen. Der Grund dafür sind die vielen unverdaulichen Ballaststoffe, die in Hülsenfrüchten enthalten sind. Diese Faserstoffe gelangen unverdaut in den Dickdarm und werden dort von Darmmikroben zersetzt. Dabei fallen jede Menge Gase an, die sich durch Blähungen bemerkbar machen können. Auch Kohlgemüse wie Blumenkohl, Rosenkohl oder Wirsing sowie Zwiebeln können die Verdauung belasten und sollten daher gemieden werden, wenn die Verdauung häufiger Probleme bereitet. 

(Foto: iStock)

Alkohol und Nikotin: Gift für die Verdauung

Der berühmte „Verdauungsschnaps“ nach dem Essen - für viele gehört das Gläschen in Ehren nach einer üppigen Mahlzeit einfach dazu. Doch kann Alkohol die Verdauung wirklich positiv beeinflussen? Vorsicht! Denn Alkohol ist ein Zellgift und schädigt auf lange Sicht die Schleimhäute und die Funktion des gesamten Verdauungstraktes. Der Schnaps nach dem Essen kann also allemal zu einer leichten Linderung des Völlegefühls führen, da er die Magenmuskulatur „lockert“. Allerdings verzögert Alkohol auch die Verdauung, indem er beispielsweise die Magenleerung verlangsamt. Auch die Zigarette zum Ankurbeln der Verdauung sollte man sich besser verkneifen: Nikotin wirkt zwar anregend auf die Magensaftproduktion und kann damit die Verdauung beschleunigen – allerdings ist der Preis, den man dafür zahlt viel zu hoch. Die zahlreichen gesundheitsschädlichen Wirkungen des Rauchens sind hinlänglich bekannt. Grundsätzlich gilt deshalb: ein Rauchstopp lohnt sich immer!

 

Tipp: Statt Alkohol oder Zigarette nach dem Essen lieber einen kleinen Verdauungsspaziergang einlegen oder einen Tee aus Fenchel, Anis oder Kümmel trinken, der die Verdauung wirklich anregt. 

(Foto: iStock)

Stress abbauen – ganz entspannt verdauen

Stress kann auf den Magen schlagen: Wer ständig im Hamsterrad aus Job, Familie und anderen Verpflichtungen steckt und sich keine Zeit fürs Essen nimmt, der muss sich nicht wundern, wenn die Verdauung Alarm schlägt. Stress hat viele negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Gerade deshalb lohnt es sich, bewusst einen Gang runterzuschalten und sich die so dringend nötigen Auszeiten zu nehmen. Dabei können Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training oder Qigong helfen. Aber auch eine halbe Stunde Zeit für die Lieblingsmusik, ein kleiner Spaziergang am Abend oder eine wohltuende Massage können schon hilfreich sein, um Körper und Seele zu „entstressen“.

 

Tipp: Das A und O für Menschen, deren Magen-Darm-Trakt empfindlich auf Stress reagiert: Ausreichend Zeit zum Essen einplanen und jegliche Hektik bei der Mahlzeit vermeiden! 

(Foto: iStock)

Regelmäßige Mahlzeiten – keine XXL-Portionen

Wer häufig mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, sollte ganz besonders auf seine Ernährungsgewohnheiten achten. Wenn das Frühstück ausfällt und der Magen zur Mittagszeit in den Kniekehlen hängt, verleitet der Bärenhunger häufig dazu, mehr zu essen, als die Verdauung bewältigen kann. Das Verdauungssystem wird überlastet und es kommt zu Beschwerden wie Völlegefühl, Magendrücken und Blähungen.

Deshalb: Regelmäßige Mahlzeiten helfen, Beschwerden vorzubeugen. Außerdem sind kleinere Portionen meist besser verträglich und liegen nicht so schwer im Magen. Insbesondere abends sollte auf mächtige Mahlzeiten verzichtet werden, da der Darm dann schon auf „Standby“ schaltet. Empfindlichen Menschen bekommt übrigens auch ein Salat oder Rohkost am Abend nicht so gut, da hier die Verdauung ebenfalls noch ganze Arbeit leisten muss. Dann sind beispielsweise leichte Suppen oder ein Reisgericht mit gedünstetem Gemüse ideal. 

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Feurig scharf? Nur in Maßen genießen

Chili verleiht jedem noch so gewöhnlichen Gericht die gewisse feurige Note. Doch Vorsicht! Chili hats in sich. Denn das enthaltene Capsaicin kann gerade bei Menschen, die Scharfes nicht gewohnt sind, zu unangenehmen Verdauungsbeschwerden führen. Magen und Darm brennen förmlich und schmerzen, auch Übelkeit kann auftreten. Daher sollten scharfen Gerichte gerade von Menschen mit „empfindlichem Magen“ eher mit Zurückhaltung genossen werden. Die gute Nachricht: Wer absolut nicht auf scharfes Essen verzichten möchte, kann versuchen, sich ganz behutsam an die feurige Kost heranzutasten. Die Empfindlichkeit gegenüber dem scharfen Chili-Wirkstoff sinkt dann in den meisten Fällen nach und nach ab. Die Asiaten haben bewiesen, dass es funktioniert – bis zu acht Gramm Chili täglich sind hier keine Seltenheit. Zum Vergleich: Europäer bringen es im Schnitt gerade mal auf ein halbes Gramm Chili pro Tag. Die Macht der Gewohnheit also… 

(Foto: iStock)

Finger weg von fettem Essen

Currywurst und paniertes Schnitzel – viele Lieblingsgerichte der Deutschen haben das Hüftgold gleich im Gepäck: Sie enthalten viele Kalorien und gehören deshalb zu den Klassikern unter den Dickmachern. Darüber hinaus kann ihr hoher Fettanteil aber auch für unangenehme Verdauungsbeschwerden sorgen. Vor allem dann, wenn das Leber-Galle-System beeinträchtigt ist und die Fettverdauung nicht optimal funktioniert, sind Völlegefühl, Blähungen und Magendrücken zum Dessert keine Seltenheit. Deshalb: lieber zu den leichteren Alternativen greifen – oder zumindest nicht die XXL-Portion wählen. 

(Foto: iStock)

Hülsenfrüchte sorgen für Turbulenzen im Darm

Bohnen, Linsen und Erbsen sind nur einige Vertreter aus der Gruppe der Hülsenfrüchte. Sie sind zwar grundsätzlich gesund und durch die asiatische und südamerikanische Küche wieder sehr in Mode gekommen, allerdings können diese Lebensmittel bei empfindlichen Menschen auch unangenehme Verdauungsbeschwerden, insbesondere Blähungen, auslösen. Der Grund dafür sind die vielen unverdaulichen Ballaststoffe, die in Hülsenfrüchten enthalten sind. Diese Faserstoffe gelangen unverdaut in den Dickdarm und werden dort von Darmmikroben zersetzt. Dabei fallen jede Menge Gase an, die sich durch Blähungen bemerkbar machen können. Auch Kohlgemüse wie Blumenkohl, Rosenkohl oder Wirsing sowie Zwiebeln können die Verdauung belasten und sollten daher gemieden werden, wenn die Verdauung häufiger Probleme bereitet. 

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Alkohol und Nikotin: Gift für die Verdauung

Der berühmte „Verdauungsschnaps“ nach dem Essen - für viele gehört das Gläschen in Ehren nach einer üppigen Mahlzeit einfach dazu. Doch kann Alkohol die Verdauung wirklich positiv beeinflussen? Vorsicht! Denn Alkohol ist ein Zellgift und schädigt auf lange Sicht die Schleimhäute und die Funktion des gesamten Verdauungstraktes. Der Schnaps nach dem Essen kann also allemal zu einer leichten Linderung des Völlegefühls führen, da er die Magenmuskulatur „lockert“. Allerdings verzögert Alkohol auch die Verdauung, indem er beispielsweise die Magenleerung verlangsamt. Auch die Zigarette zum Ankurbeln der Verdauung sollte man sich besser verkneifen: Nikotin wirkt zwar anregend auf die Magensaftproduktion und kann damit die Verdauung beschleunigen – allerdings ist der Preis, den man dafür zahlt viel zu hoch. Die zahlreichen gesundheitsschädlichen Wirkungen des Rauchens sind hinlänglich bekannt. Grundsätzlich gilt deshalb: ein Rauchstopp lohnt sich immer!

 

Tipp: Statt Alkohol oder Zigarette nach dem Essen lieber einen kleinen Verdauungsspaziergang einlegen oder einen Tee aus Fenchel, Anis oder Kümmel trinken, der die Verdauung wirklich anregt. 

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Stress abbauen – ganz entspannt verdauen

Stress kann auf den Magen schlagen: Wer ständig im Hamsterrad aus Job, Familie und anderen Verpflichtungen steckt und sich keine Zeit fürs Essen nimmt, der muss sich nicht wundern, wenn die Verdauung Alarm schlägt. Stress hat viele negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Gerade deshalb lohnt es sich, bewusst einen Gang runterzuschalten und sich die so dringend nötigen Auszeiten zu nehmen. Dabei können Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training oder Qigong helfen. Aber auch eine halbe Stunde Zeit für die Lieblingsmusik, ein kleiner Spaziergang am Abend oder eine wohltuende Massage können schon hilfreich sein, um Körper und Seele zu „entstressen“.

 

Tipp: Das A und O für Menschen, deren Magen-Darm-Trakt empfindlich auf Stress reagiert: Ausreichend Zeit zum Essen einplanen und jegliche Hektik bei der Mahlzeit vermeiden! 

(Foto: iStock)

Regelmäßige Mahlzeiten – keine XXL-Portionen

Wer häufig mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, sollte ganz besonders auf seine Ernährungsgewohnheiten achten. Wenn das Frühstück ausfällt und der Magen zur Mittagszeit in den Kniekehlen hängt, verleitet der Bärenhunger häufig dazu, mehr zu essen, als die Verdauung bewältigen kann. Das Verdauungssystem wird überlastet und es kommt zu Beschwerden wie Völlegefühl, Magendrücken und Blähungen.

Deshalb: Regelmäßige Mahlzeiten helfen, Beschwerden vorzubeugen. Außerdem sind kleinere Portionen meist besser verträglich und liegen nicht so schwer im Magen. Insbesondere abends sollte auf mächtige Mahlzeiten verzichtet werden, da der Darm dann schon auf „Standby“ schaltet. Empfindlichen Menschen bekommt übrigens auch ein Salat oder Rohkost am Abend nicht so gut, da hier die Verdauung ebenfalls noch ganze Arbeit leisten muss. Dann sind beispielsweise leichte Suppen oder ein Reisgericht mit gedünstetem Gemüse ideal. 

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