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Unser Experte Prof. Dr.  med. habil. Ahmed Madisch, Facharzt für Innere Medizin und Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Krankenhaus Siloah in Hannover, kommentiert die wichtigsten Punkte aus Praxissicht.

Was versteht man überhaupt unter Stress?

Im Allgemeinen entsteht Stress, wenn Anforderungen die Leistungsfähigkeit oder Belastbarkeit überschreiten. Müssen Sie also mehr erledigen, als Sie dazu Zeit hätten, oder werden Sie emotional stärker gefordert als Sie belastbar sind, wird der ganze Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Der Puls beschleunigt, der Blutdruck steigt. Der Körper ist „wachsamer“ und in einem emotionalen Erregungszustand, kurz: Er ist im Stress.[1]

Prof. Madisch: „Patienten klagen zunehmend über die Belastung durch ständige Erreichbarkeit, die Herausforderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie einen hektischen Berufsalltag. In vielen Berufen ist eine Arbeitsverdichtung zu beobachten, eine höhere „Taktung“ der anfallenden Arbeitsabläufe.“

Stress ist (über-)lebenswichtig – aber mitunter unangenehm

Dass der Körper so reagiert, ist entwicklungsgeschichtlich erklärbar: Für den Menschen war und ist es nach wie vor überlebenswichtig, auf Bedrohung oder Gefahr schnell reagieren zu können. Die Stressreaktion versetzt den Körper in die notwendige Bereitschaft zur Flucht oder zum Kampf. Doch heutzutage müssen wir im Alltag nicht mehr vor Säbelzahntigern oder anderen Gefahren fliehen. Laut der TK-Stressstudie entsteht Stress besonders häufig im Zusammenhang mit Schule, Studium oder Beruf. Statt gefährlicher Tiere sind es inzwischen Termine, die ständige Erreichbarkeit oder Verpflichtungen jeglicher Art, die den Stresspegel – mitunter unangemessen hoch – steigen lassen.

Dauernde Alarmbereitschaft kann „auf den Magen schlagen“

Ebenso vielfältig und unterschiedlich wie die Faktoren, die Stress und Anspannung auslösen sind auch die Folgen. Jeder Mensch reagiert anders auf Zeitdruck und psychische Belastung. Häufig betroffen ist die Verdauung. Experten meinen, dass ein stressiger Alltag eine der Hauptursachen für gastrointestinale Probleme sein kann. Während die einen unter Übelkeit leiden, plagen die anderen Durchfall oder Verstopfung. Besonders häufig können im Zusammenhang mit Stress eine sogenannte funktionelle Dyspepsie („Reizmagen“) und ein Reizdarmsyndrom entstehen, oder bereits bestehende Verdauungsbeschwerden verstärkt werden.

Prof. Madisch: „Wenn wir unter Stress stehen, wirkt sich das auf den gesamten Körper aus, also auch auf den Verdauungstrakt. Der Verdauungsprozess wird vom Enterischen Nervensystem gesteuert, einem Geflecht aus rund 100 Millionen Nervenzellen. Über die Magennerven reguliert dieses ‚Bauchhirn‘ die Muskelbewegungen von Magen und Darm und steuert die Aufnahme der Nahrung.

Hirn an Bauch: Bauch-Hirn-Achse und das Darmmikrobiom

Wie beeinträchtigt der Stress die Verdauung? Häufig kommt im durchgetakteten Alltag eine ausgewogene Ernährung zu kurz. Aber das ist nicht allein der Grund für Verdauungsprobleme bei Stress. Eine wichtige Rolle spielt auch die Bauch-Hirn-Achse. Darunter versteht man die Kopplung zwischen dem Gehirn und dem „Bauchhirn“ – dem sogenannten enterischen Nervensystem (ENS). Über die Bauch-Hirn-Achse beeinflusst Stress somit auch die Aktivität und Funktion unserer Verdauungsorgane, allen voran Darm und Magen. Doch damit nicht genug: Es gibt darüber hinaus auch deutliche Hinweise darauf, dass das zentrale Nervensystem auch das Darmmikrobiom (also die Gesamtheit der Mikroorganismen, die unseren Darm besiedeln) beeinflusst. So kommt es, dass Stress die Verdauung gehörig aus dem Gleichgewicht bringen kann.

Prof. Madisch: „Normalerweise grenzt die Darmschleimhaut unseren Körper vor schädlichem Darminhalt ab. Damit diese Barriere gut funktioniert, spielt die Darmflora – das sogenannte Mikrobiom – eine wichtige Rolle. Bei Reizdarmpatienten lässt sich neben Mikroentzündungen in der Darmschleimhaut z.T. auch Hinweise auf ein verändertes Mikrobiom finden.

Weniger Ärger mit der Verdauung durch weniger Stress

Eine Verringerung von Stress im Alltag und mehr Zeit für Entspannung sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer besser funktionierenden Verdauung. Oft lassen sich Termine nicht absagen oder die Zeit für Entspannung im Alltag fehlt. Daher kann es hilfreich sein, zunächst die Symptome zu behandeln – beispielsweise mit einem pflanzlichen Arzneimittel, das helfen kann, die Verdauung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Prof. Madisch: „Viele meiner Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen wünschen sich eine rein pflanzliche Arzneimitteltherapie, insbesondere wenn es um eine wiederholte oder langfristige Anwendung geht.

Mit der Kraft der Natur gegen Magen-Darm-Beschwerden

Durch die einzigartige Kombination von neun Heilpflanzen kann Iberogast® an mehreren Stellen des Verdauungstrakts gleichzeitig ansetzen (Multi-Target-Prinzip) und so verschiedene Beschwerden des Reizmagens und Reizdarmsyndroms lindern. Die Iberis-Amara-Kombination beeinflusst nämlich nicht nur die Bewegungsfähigkeit von Magen und Darm, sondern auch die nervale Empfindlichkeit und das entzündliche Geschehen positiv.

Der Multi-Target-Effekt hilft:

  • Magen- und Darm-Nerven zu beruhigen
  • Magen- und Darm-Muskeln zu entspannen
  • Magen- und Darm-Bewegungen zu regulieren
  • die Magenschleimhaut zu schützen
  • Entzündungen zu hemmen
  • die Säurebildung zu regulieren

 

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Iberogast® ist klinisch nachgewiesen, was es seit 59 Jahren zu einem Mittel der Wahl bei der Behandlung von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Beschwerden macht.

Iberogast ist als Flüssigkeit erhältlich, sodass die Inhaltsstoffe schnell ihre Wirkung entfalten können. Eine erste Verbesserung der Beschwerden wurde in einer Studie bereits nach 5 Minuten beobachtet. Die Mehrheit der Patienten berichtete über eine spürbare Linderung innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach der Einnahme.[2]  Außerdem bewerten 97% der Verwender Iberogast® als gut oder sehr gut verträglich.[3] 


[1] https://www.pschyrembel.de/Stress/K0LQG/doc/. Letzter Zugriff 03.09.2019.

[2] Raedsch R et al. Wien Med Wochenschr 2018; 168: 89-98

[3] Vinson et al. Therapeutic usefulness of STW 5 in irritable bowel syndrome (IBS) and other functional GI diseases: Results of a surveillance study in pharmacies; Posterpräsentation 2018

Iberogast®. Zur Behandlung von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie zur unterstützenden Behandlung der Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Diese Erkrankungen äußern sich vorwiegend in Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfen, Übelkeit und Sodbrennen. Das Arzneimittel enthält 31,0 Vol.-% Alkohol. Stand: 09/2018. Bayer Vital GmbH, Kaiser-Wilhelm-Allee 70, 51373 Leverkusen, Deutschland.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.