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Ursachen von Völlegefühl

Vor allem kalorien- und fettreiche Mahlzeiten und zu schnelles Essen können ein unangenehmes Völlegefühl auslösen. Darüber hinaus können Erkrankungen von Magen und Darm (z. B. Reizmagen, Reizdarm) und zahlreiche weitere Faktoren wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, das prämenstruelle Syndrom oder Hefepilzinfektionen im Darm als Auslöser eine Rolle spielen.

Darüber hinaus weisen Experten auch vermehrt auf den Zusammenhang von Völlegefühl und einer zugrundeliegenden Störung im Leber- und Gallesystem hin, die als Auslöser für das unangenehme Symptom eine zentrale Rolle zu spielen scheint.

Stellt sich ein Völlegefühl schon zu Beginn einer Mahlzeit nach den ersten Bissen als verfrühtes Sättigungsgefühl ein, können insbesondere auch psychische Faktoren wie Stress und Nervosität als Ursache in Frage kommen.

Was tun bei Völlegefühl?

Tees mit Fenchel, Anis und Kümmel (auch als Tee-Mischungen erhältlich) können dabei helfen, leichte akute Beschwerden zu lindern. Darüber hinaus kann sich die Einnahme pflanzlicher Bitterstoffe (z. B. in Form einer Bittertinktur) positiv auswirken. Dem Völlegefühl nach zu üppigen Mahlzeiten kann man auch vorbeugen: Regelmäßige Mahlzeiten, kleinere Portionen, langsames Essen und gründliches Kauen können dabei helfen, dass es gar nicht erst soweit kommt.

Wann zum Arzt bei Völlegefühl?

Kommt es trotz einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und einer gezielten Behandlung immer wieder zu Völlegefühl oder tritt es in Kombination mit anderen stark ausgeprägten Beschwerden wie z. B. Magenschmerzen und/oder Übelkeit bis hin zu Brechreiz auf, sollten die Ursachen ärztlich abgeklärt werden. Wenn das Sättigungsgefühl ohne erkennbare Auslöser wie Stress oder Nervosität schon kurz nach Beginn einer Mahlzeit einsetzt und dies über einen längeren Zeitraum beobachtet wird, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden.

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Unsere Verdauung

Unsere Verdauung ist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlichster Organe mit spezifischen Aufgaben. Und so komplex dieses System, so störanfällig und sensibel ist es auch. 

Insbesondere wenn Leber und Galle nicht richtig arbeiten und die Fettverdauung ins Stocken gerät, sind Verdauungsbeschwerden oft nicht weit.