Fett und Cholesterin – Wissenswertes auf einen Blick
Neben Kohlenhydraten und Proteinen zählen die Fette zu den drei Hauptnährstoffen in unserer Nahrung. Aufgrund ihres hohen Energiegehalts haben sie ein schlechtes Image als Dick- und Krankmacher. Auch Cholesterin aus Eiern und anderen tierischen Lebensmitteln stand jahrelang im Verdacht, den Cholesterinspiegel deutlich zu beeinflussen und damit das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen stark zu erhöhen. Doch man muss genauer hinsehen.
Alles über Fett & Cholesterin
→ Warum es Ohne Fett nicht geht
→ Gute Fette - schlechte Fette
→ Fett & Cholesterin auf einen Blick
→ Typische Fett-Fallen
Denn heute weiß man, dass es sogar Fette mit Gesundheitswirkung gibt und die Cholesterinaufnahme über die Nahrung einen deutlich geringeren Einfluss auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat, als früher angenommen.
Fakten rund um das Thema Fett
- Fett ist der energiereichste Nährstoff: Mit 9 Kilokalorien pro Gramm liefert Fett doppelt so viele Kalorien wie die anderen beiden Hauptnährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß).
- Im Körper hat es zahlreiche Funktionen: es schützt uns vor Kälte, fungiert als Poster für unsere inneren Organe und ist ein wichtiger Baustoff für unsere Zellmembranen. Darüber hinaus werden bestimmte Fettsäuren auch für die Bildung wichtiger körpereigener Stoffe benötigt.
- Nahrungsfette sind aus Fettsäuren und Glycerin aufgebaut. Für eine gesundheitliche Bewertung der Fette spielt unter anderem die Art der enthaltenen Fettsäuren eine zentrale Rolle.
- Gesättigte Fettsäuren und insbesondere die sogenannten Trans-Fettsäuren, die vorwiegend in tierischen Produkten bzw. in Fertigprodukten vorkommen, gelten eher als schädlich für die Gesundheit
- Ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren aus Pflanzenölen und Seefisch werden dagegen mit positiven Effekten auf die Gesundheit in Verbindung gebracht.
- Maximal 30 Prozent der Kalorien, die wir täglich aufnehmen, sollten aus Fetten stammen. Laut einer bundesweiten Befragung aus dem Jahr 2008 liegt die Aufnahme in Deutschland bei über 35 Prozent.
- Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 60 bis maximal 80 Gramm Fett täglich ausreichend. Eine Curry-Wurst schlägt schon mit ungefähr 20 Gramm Fett zu Buche, eine Pizza kann bis zu 50 Gramm Fett enthalten.
Fakten rund um das Thema Cholesterin
- Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz und kommt nur in tierischen Geweben vor.
- Der menschliche Organismus kann Cholesterin selbst bilden, sodass wir es nicht zwingend mit der Nahrung aufnehmen müssen.
- Cholesterin ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Zellmembranen und dient als Ausgangssubstanz für die Bildung von Vitamin D, Gallensäuren und bestimmten Hormonen.
- Der Verzicht auf Eier und andere cholesterinreiche Lebensmittel hat keinen bedeutenden Einfluss auf den Cholesterinwert im Blut. Dennoch sollte die Aufnahme 300 mg pro Tag nicht überschreiten. Ein Ei enthält ungefähr 200 mg Cholesterin.
- Fettreiche Lebensmittel, insbesondere solche, die viele gesättigte Fettsäuren oder Trans-Fettsäuren enthalten, führen zu einer Erhöhung der Cholesterinwerte im Blut.
- Mit regelmäßiger körperlicher Bewegung kann man eine Erhöhung des „guten“ HDL-Cholesterins im Blut erreichen.
Schon diese ausgewählten Fakten für Fett und Cholesterin machen deutlich: Eine generell negative Beurteilung, wie sie mittlerweile schon fest in unseren Köpfen verankert ist, ist nicht angebracht. Vielmehr ist ein bewussterer Umgang mit den Nahrungsfetten im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung gefragt. Dabei kommt es nicht nur darauf an, die Fettmenge auf ein gesundes Maß zu reduzieren, sondern auch bewusst auf die Art der Fette zu achten. Meiden Sie die versteckten Fette in Fertigprodukten, behalten Sie die tierischen Fette aus Wurst, Fleisch und Käse im Blick und greifen Sie eher zu hochwertigen Pflanzenölen bzw. fettreichem Seefisch als wertvolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren.
→ Lesen Sie hier, welche Lebensmittel besonders viel Fett enthalten.
Unser Verdauungssystem
Unsere Verdauung: Komplex und sensibel zugleich
Unsere Verdauung ist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlichster Organe mit spezifischen Aufgaben. Und so komplex dieses System, so störanfällig und sensibel ist es auch.
Insbesondere wenn Leber und Galle nicht richtig arbeiten und die Fettverdauung ins Stocken gerät, sind Verdauungsbeschwerden oft nicht weit.
→ Einblicke in den Verdauungsprozess: Verdauungsorgane und ihre Aufgaben
→ Störungen im Leber-Galle-System: Häufige Ursache für Verdauungsbeschwerden
Dyspeptische Beschwerden
Blähungen, Völlegefühl & Co.
Gelegentliche oder auch chronische Verdauungsbeschwerden wie beispielsweise Blähungen, Magendrücken oder auch Völlegefühl sind weit verbreitet. In vielen Fällen liegt eine Fehlfunktion der Verdauung vor (Dyspepsie), die nicht immer eine organische Ursache haben muss (funktionelle Dyspepsie).
Lesen Sie hier alles über häufige Beschwerden, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
→ Wenn die Verdauung streikt
→ Völlegefühl
→ Blähungen und Blähbauch
→ Magenbeschwerden
→ Übelkeit
→ Verstopfung
→ Durchfall
Schnelle und zuverlässige Hilfe bei Verdauungsproblemen
Verdauungsprobleme natürlich behandeln
Blähungen, Völlegefühl, Magendrücken & Co. lassen sich mit den Wirkstoffen aus der Königsartischocke schnell und zuverlässig behandeln. Die Verdauung wird auf natürliche Weise aktiviert.
→ Mehr zur natürlichen Behandlung von Verdauungsbeschwerden
Königsartischocke: Bewährte Heil-
pflanze bei Verdauungsbeschwerden
Die Königsartischocke
Die Gesundheitswirkungen der Artischocke waren schon in der Antike bekannt. Bei Verdauungsbeschwerden hat sich die besonders wirkstoffreiche Königsartischocke bewährt.
→ Lesen Sie hier alles über die Königsartischocke
Die besten Tipps
Was tun bei bei Völlegefühl, Blähungen & Co.?
Wenn die Verdauung streikt, können Sie unterstützend einiges tun, um die lästigen Beschwerden schneller wieder loszuwerden.
→ Die besten Tipps bei Verdauungsbeschwerden
Verdauungsproblemen vorbeugen
Die besten Tipps zur Vorbeugung
Bestimmte Lebensmittel, aber auch ungünstige Gewohnheiten wirken sich oftmals negativ auf Magen und Darm aus. Erfahren Sie, was Sie selbst tun können, damit Ihre Verdauung nicht aus dem Takt gerät.
→ Verdauungsproblemen vorbeugen
Autor: Tatiana Schmid
Letzte Änderung: 20.12.2011
Autor: Sebastian Seydak
Letzte Änderung am: 16.08.2012

