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Die Verdauungsorgane und ihre Aufgaben


Ganze 18 Stunden kann es dauern, bis die Nahrung ihre Verdauungsreise durch den Körper abgeschlossen hat. Kein Wunder: Der Verdauungstrakt ist mehrere Meter lang und besteht aus verschiedenen „Stationen“, an denen die Nährstoffe so weit aufgespalten werden, dass sie durch die Dünndarmwand in den Körper aufgenommen werden können.

Beim Verdauungsprozess ist Teamwork gefragt
Zahlreiche Organe sind mit unterschiedlichen Aufgaben an den komplexen Verdauungsprozessen beteiligt.

Unser Verdauungssystem

→ Aufgaben der Verdauungsorgane
    · Die Speiseröhre
    · Der Magen
    · Die Gallenblase
    · Die Leber
    · Dünndarm & Dickdarm
→ Verdauungsprobleme
→ Reise durch den Verdauungstrakt

Tatsächlich beginnt die Verdauung schon im Mund: Die Nahrung wird durch das Kauen zerkleinert, mit Speichel versetzt und damit für die Passage durch die Speiseröhre gleitfähig gemacht. Dafür werden täglich ein bis eineinhalb Liter Speichelflüssigkeit gebildet. Im Mundspeichel ist zudem ein Verdauungsenzym enthalten, das Kohlenhydrate in kleinere Einheiten spalten kann. Deshalb schmeckt Brot leicht süßlich, wenn man es nur lange genug kaut.

Über den Rachen und die Speiseröhre gelangt der Nahrungsbrei in den Magen, wo er mit dem sauren Magensaft vermischt und weiter zerkleinert wird.

In kleinen Portionen gibt der Magen seinen Inhalt an den Dünndarm weiter, der der Hauptort der Verdauung und Nährstoffaufnahme ist. In den Eingangsbereich des Dünndarms werden wichtige Verdauungssäfte abgegeben, die für eine optimale Verdauung unerlässlich sind. Dabei spielt der Gallensaft, der von der Leber gebildet und in der Gallenblase gespeichert wird, eine zentrale Rolle für die Fettverdauung.

Im Dickdarm findet schließlich eine Konzentrierung des Speisebreis statt – so werden dem Darminhalt beispielsweise Wasser und Elektrolyte (z. B. Natrium, Kalium) entzogen und wieder in den Körper aufgenommen. Außerdem treten die Darmbakterien ihre Arbeit an: Sie bauen nicht nur unverdaute Nahrungsbestandteile weiter ab, sondern versorgen die Darmzellen auch mit der nötigen Energie.

Nur durch eine reibungslose "Zusammenarbeit" dieser Organe, die für Transport und Verdauung der Nahrung zuständig sind, kann gewährleistet werden, dass die Nahrung gut zerkleinert und die Nährstoffe in ihre Bestandteile gespalten werden können. Die Grundvoraussetzung für deren Aufnahme in den Körper.

Weitere Details zu den einzelnen Verdauungsorganen und ihren Aufgaben lesen Sie hier:

→ Die Speiseröhre: Transportweg für die Nahrung
→ Der Magen: wie der Magensaft die Nahrung zersetzt
→ Die Gallenblase: Speicherort für den lebenswichtigen Gallensaft
→ Die Leber: Höchstleister unter den Organen
→ Dünndarm & Dickdarm: der untere Verdauungstrakt


Noch anschaulicher wird es hier: Die Animation über den Verdauungsprozess zeigt, wie genau jedes Organ zu einer reibungslosen Verdauung beiträgt.



Dyspeptische Beschwerden

Verdauungsbeschwerden

Blähungen, Völlegefühl & Co.

Gelegentliche oder auch chronische Verdauungsbeschwerden wie beispielsweise Blähungen, Magendrücken oder auch Völlegefühl sind weit verbreitet. In vielen Fällen liegt eine Fehlfunktion der Verdauung vor (Dyspepsie), die nicht immer eine organische Ursache haben muss (funktionelle Dyspepsie).

Lesen Sie hier alles über häufige Beschwerden, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

→ Wenn die Verdauung streikt
→ Völlegefühl
→ Blähungen und Blähbauch
→ Magenbeschwerden
→ Übelkeit
→ Verstopfung
→ Durchfall




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Ratgeber
Die besten Tipps

Die besten Tipps bei Verdauungsbeschwerden

Was tun bei bei Völlegefühl, Blähungen & Co.?

Wenn die Verdauung streikt, können Sie unterstützend einiges tun, um die lästigen Beschwerden schneller wieder loszuwerden.

→ Die besten Tipps bei Verdauungsbeschwerden

Ratgeber
Verdauungsproblemen vorbeugen

Die besten Tipps zur Vorbeugung

Die besten Tipps zur Vorbeugung

Bestimmte Lebensmittel, aber auch ungünstige Gewohnheiten wirken sich oftmals negativ auf Magen und Darm aus. Erfahren Sie, was Sie selbst tun können, damit Ihre Verdauung nicht aus dem Takt gerät.

→ Verdauungsproblemen vorbeugen




DVGE Verlag für Gesundheit und Ernährung
Autor: Tatiana Schmid
Letzte Änderung: 16.12.2011

Quellen: 

  • I. Elmadfa, C. Leitzmann. Ernährung des Menschen. 3. Auflage. UTB-Verlag
  • G. Rehner, H. Daniel. Biochemie der Ernährung. 2. Auflage. Spektrum-Verlag

 

Autor: Sebastian Seydak 
Letzte Änderung am: 16.08.2012
 
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