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Schüßler-Salze: Mineralsalze für Gesundheit und Wohlbefinden

Immer mehr Menschen setzen heute auf sanfte Medizin. Vor allem die Schüßler-Salze spielen dabei eine zentrale Rolle.

Das Prinzip der Behandlung mit Schüßler-Salzen: Die Mineralsalze sollen Störungen im Mineralstoffhaushalt beseitigen und so gezielt zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen.
Die Salze wirken auf verschiedene Prozesse im Körper und jedes Salz für sich kann bestimmte Organfunktionen positiv beeinflussen.

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Die 12 Salze des Lebens

Dabei arbeitet man primär mit den 12 Funktionsmitteln, also mit den Salzen Nr. 1 - Nr. 12. Jedes einzelne, anorganische Salz kommt grundsätzlich auch im Körper vor und erfüllt hier ganz bestimmte Aufgaben.

Das Spektrum reicht von Calcium fluoratum (Nr. 1 – Salz des Bindegewebes, der Gelenke und der Haut) über Magnesium phosphoricum (Nr. 7 – Salz der Muskeln und Nerven) bis hin zu Calcium sulfuricum (Nr. 12 – Salz der Gelenke).

Die Gabe von Schüßler-Salzen erfolgt immer individuell und in Bezug auf die jeweiligen Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen. Die Gabe der Mineralsalze soll dazu beitragen, eine Verteilungsstörung von bestimmten Salzen im Körper auszugleichen bzw. im Körper vorhandene Salze selbst zu aktivieren.

Die Geschichte der Schüßler-Salze

Die Idee der Schüßler-Salze geht auf den homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) aus Oldenburg zurück. Sein Ziel war es, Krankheiten und Beschwerden mit einer überschaubaren und begrenzten Anzahl an Mitteln zu behandeln. Sein Motto: Weniger ist mehr. 1873 veröffentlichte er seine Schrift „Eine abgekürzte homöopathische Therapie“. Die Idee dahinter: Alle Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen sind auf eine Störung im Mineralstoffhaushalt der Zellen zurückzuführen. Eben diese Störungen sollen ausgewählte Mineralsalze – eben die 12 Schüßler-Salze beheben. Warum gerade diese zwölf Salze? Mithilfe von für die damalige Zeit sehr detaillierten Forschungen stellte Dr. Schüßler fest, dass diese Mineralsalze im menschlichen Körper vorkommen und sich z. B. auch in der Asche eines verbrannten Körpers finden lassen. Schüßler schloss daraus, dass genau diese Salze wie Eisenphosphat, Kalziumfluorid, Magnesiumphosphat oder Silizium für den Organismus wesentlich sind.

Die Salze Nr. 13 – 24 wurden erst nach Dr. Schüßlers Tod „entdeckt“ und werden heute häufig als Ergänzung für die Funktionsmittel gegeben. Daher auch die Bezeichnung „Ergänzungsmittel“.

Schüßler-Salze heute

Heute sind Schüßler-Salze in Form von Tabletten, Salben und Lotionen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und bieten eine sanfte Möglichkeit der Selbsthilfe und Prävention. Die Schüßler-Salze liegen in unterschiedlichen homöopathischen Potenzen (typischer Weise D3, D6 und D12) vor. Die spezielle Aufbereitung der Salze - sie sind in homöopathischem Sinne potenziert - soll laut Schüßler die direkte Aufnahme der Mineralsalze über die Schleimhäute ins Blut ermöglichen und das komplette Ausscheiden der Salze verhindern.

Die Potenzierung erinnert an die Homöopathie. Tatsächlich zählen die Schüßler-Salze aufgrund ihrer Herstellung zu den homöopathischen Arzneimitteln. Der jeweilige Therapieansatz ist aber ein anderer. Die Homöopathie folgt dem Prinzip der Ähnlichkeitsregel, während die Schüßler-Therapie Verteilungsstörungen der Mineralstoffe in den Zellen reguliert.

Behandlung mit Schüßler-Salzen

Jedem einzelnen Schüßler-Salz für sich wird eine ganz bestimmte Funktion im Körper zugeschrieben. So eignen sich einige Salze besonders für das Immunsystem, andere wiederum werden in Verbindung mit Gelenken, dem Darm oder der Haut eingesetzt. Je nachdem, welche Beschwerden vorherrschen bzw. welche vorbeugende Zielsetzung man selbst verfolgt, kann so das individuell geeignete Salz ausgewählt und unterstützend eingenommen werden.

Bei der Einnahme gilt es darauf zu achten, die Tabletten langsam im Mund zergehen zu lassen. Bei akuten Beschwerden wird empfohlen, alle zwei Stunden eine Tablette einzunehmen. Fragen Sie hier im Zweifelsfall Ihren Apotheker oder auch Ihren Therapeuten.

Schüßler-Salze Kuren
Die besten Schüßler-Kuren

Schüßler-Salze eignen sich ideal für Kuranwendung. Die Salze können den Mineralstoffhaushalt der Zellen ausgleichen und auf diese Weise zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen. Gesundheitsberatung.de zeigt Ihnen die besten Schüßler-Salz-Kuren:

Kuren mit Schüßler-Salzen

Neben der Anwendung von einzelnen Schüßler-Salzen im Akutfall gibt es verschiedene Kuren mit Schüßler-Salzen. Für Kuren werden meist drei Salze speziell aufeinander abgestimmt und miteinander kombiniert. Diese drei Salze werden zu festgelegten Zeiten über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen eingenommen und können so nachhaltig Gesundheit und Wohlbefinden unterstützen.

Die Anwendungsmöglichkeiten von Schüßler-Kuren reichen von der gezielten Stärkung individueller Schwachstellen, z. B. des Immunsystems, über die Steigerung des Wohlbefindens bis hin zur Behandlung spezieller Bereiche, z. B. Haut und Haar.

Sie möchten mehr über die Kuren mit Schüßler-Salzen wissen?
Wir haben für Sie die besten Kuren zusammengestellt.