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Die Diagnose des Reizdarmsyndroms erfolgt symptomorientiert, nachdem organische Ursachen ausgeschlossen wurden. Als Leitfaden dienen dem Arzt die so genannten Rom-III-Kriterien (Siehe auch: Die Diagnose des Reizdarmsyndroms). Ihre zentralen Punkte: über Monate hinweg immer wiederkehrende Bauchschmerzen und -krämpfe sowie das Gefühl des Aufgeblähtseins, oft verbunden mit Verstopfung oder Durchfall oder beiden Symptomen im Wechsel.

Die Art und Intensität der jeweiligen Symptome ist allerdings von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Während beispielsweise bei manchen Patienten der Durchfall als Symptom dominiert (man spricht hier auch vom Durchfall-dominanten-Typ), haben andere vor allem mit Verstopfung zu kämpfen (Verstopfungs-dominanter-Typ).

Die Schmerzen selbst treten bei Reizdarmpatienten typischerweise nie nachts auf. In der Regel nehmen sie nach der Stuhlentleerung ab.

 

Allerdings kennen viele Reizdarm-Patienten das Gefühl, beim Stuhlgang den Darm nicht komplett entleeren zu können. In manchen Fällen werden Schleimbeimengungen im Stuhl beobachtet.

Weitere Symptome bei Reizdarm

Nicht selten kommen zu den oben genannten Hauptsymptomen weitere unspezifische Symptome hinzu, die sich häufig nicht auf Anhieb mit einem Reizdarmsyndrom in Verbindung bringen lassen.

Zu diesen weiteren Symptomen zählen mitunter:

  • Kopfschmerzen
  • saures Aufstoßen und Sodbrennen
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • depressive Verstimmung, Angststörungen

 

Unser Tipp: Sie haben einige dieser Symptome bereits an sich bemerkt und haben den Verdacht, Sie könnten selbst am Reizdarmsyndrom leiden? Dieser Selbsttest kann Ihnen helfen, mehr über Ihre Darmgesundheit herauszufinden. Gewissheit gibt Ihnen ein Besuch beim Arzt.

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