Sportverletzungen
Überblick
Ein Großteil der Menschen in Deutschland treibt regelmäßig Sport. Egal ob Mannschafts-Sportarten wie Fußball, Handball oder Hockey, ob Skifahren oder Squash, Joggen oder Tennis – die Liste der Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, ist lang. Doch auch wenn Sport an sich gesund ist, die Durchblutung fördert und das Immunsystem in Schwung bringt – für unsere Muskeln und Gelenke ist Sport nicht immer ganz ungefährlich. Sportverletzungen können jeden Treffen – vom Spitzenathlet bis zum
Gelegenheitssportler.
Die Mehrzahl der Verletzungen ist harmlos und heilt ohne Folgen ab. Dabei stehen Sportverletzungen von Muskulatur und Sehnen am häufigsten auf der Tagesordnung. Dennoch verletzen sich viele Sportler jedes Jahr so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Zu den typischen Sportverletzungen zählen:
- Prellungen
- Zerrungen
- Dehnung, Verstauchung
- Verrenkung, Zerreißung (Ruptur)
- Meniskus- und Kreuzbandschäden
- Verletzungen des oberen Sprunggelenks
- Brüche
- Blutergüsse
Generell unterscheidet man zwischen zwei Arten von
Sportverletzungen:
Akute Sportverletzungen: Sie entstehen aufgrund einer heftigen und unerwarteten Fehlbelastung bestimmter Körperteile, meist durch Umknicken, Zusammenstoßen oder einen Sturz. Die Folge sind Zerrungen, Bandrupturen (Risse) und Oberschenkelprellungen (insbesondere beim Fußball), in schweren Fällen kann es auch zu Knochenbrüchen (z.B. eine Schlüsselbeinfraktur beim Sturz auf die Schulter) kommen.
Chronische Sportverletzungen: Hier handelt es sich um Sportverletzungen, die aufgrund von langanhaltenden Fehl- und Überbelastungen des Bewegungsapparats entstehen. Häufig sind eine falsche Technik, falsches Schuhwerk oder schlichtweg Überforderung des Körpers die Ursache. Zu den chronischen Sportverletzungen zählen auch Verletzungen aus vergangenen Sportunfällen (Überdehnungen, Zerrungen usw.), die nur unzulänglich verheilt sind.
Sportverletzungen können in Art und Ausprägung sehr unterschiedlich sein. Grundsätzlich zeigen sich aber immer ähnliche Leitsymptome wie Schmerzen, Druckempfindlichkeit, schmerzhafte Bewegungseinschränkung, Schwellung und schlaffe, instabile Haltung der beschädigten Muskeln und Gelenke.
Treten die typischen Anzeichen einer Sportverletzung auf, ist es ratsam, einen Unfallarzt oder Orthopäden (Facharzt für Knochen, Muskeln und Gelenke) aufzusuchen. Versuchen Sie nicht, den Schmerz zu unterdrücken und besonders tapfer zu sein. Wer über seine Verletzung hinwegsieht, riskiert schwerwiegende Folgen und Langzeitschäden!
Sportverletzungen
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Autor: Sebastian Seydak
Letzte Änderung am: 11.04.2013

