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Erste Hilfe bei Wadenkrämpfen

Bei akutem Auftreten eines Wadenkrampfes ist die Dehnung des verkrampften Muskels notwendig – das heißt man zieht die Zehenspitzen mit Hilfe der Hand in Richtung des Körpers, wodurch der Muskel gedehnt wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein paar Schritte auf und ab zu gehen.

Selbsthilfe bei Wadenkrämpfen

Weitere Maßnahmen, die sich bewährt haben:

  • Leichte Massage des Wadenmuskels
  • Warme Bäder, warme Wadenwickel
  • Die Fußsohle fest gegen den Boden oder eine Wand drücken

 

Bei gelegentlichen Wadenkrämpfen, die durch Überlastungen oder ungesunden Lebensstil verursacht werden, können schon die Einnahme von Magnesium oder Chininextrakt und eine Ernährungsumstellung helfen. Bei sehr starken Beschwerden kann der Arzt gegebenenfalls krampflösende Medikamente verschreiben. Zusätzlich empfiehlt sich ein langsamer Aufbau der Muskulatur, zum Beispiel durch eine vom Physiotherapeuten begleitete Bewegungstherapie.

Wenn die Einnahme von Magnesium nicht hilft, kann dies ein Hinweis darauf sein,  dass möglicherweise eine Grunderkrankung vorliegt. Um krankhafte Wadenkrämpfe gezielt zu behandeln, ist eine genaue Diagnostik durch einen Nervenarzt (Neurologen) notwendig. Wenn Wadenkrämpfe wiederholt auftreten, kann es beispielsweise an einer Fehlsteuerungen von Gehirnsignalen liegen. Auch Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Gefäßerkrankungen, die mit einer Minderversorgung der Muskulatur einhergehen, sind potentielle Auslöser für Wadenkrämpfe.

Wenn den Krämpfen eine andere Erkrankung zugrunde liegt, muss diese umgehend behandelt werden!

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