ZUR ÜBERSICHT
Kapitel
  • Wo ist der Schmerz lokalisiert und strahlt er in andere Bereiche des Körpers aus?
  • Wie lange existieren die Schmerzen schon? Länger als 12 Wochen?
  • Wie kam es zu den Schmerzen? Plötzlich, schleichend, nach einem Unfall, einer falschen Bewegung oder einer Überbelastung?
  • Wobei verschlechtert sich der Schmerz? Ist er belastungsabhängig, tritt er in Ruhe oder nachts auf, beim Sport oder durch ständige berufliche Fehlbelastung?

 

Darüber hinaus wird der Arzt nach früheren Operationen, vergangenen Schultererkrankungen und bekannten Begleiterkrankungen wie Tumoren, Infektionen, Wirbelsäulen- oder Muskelerkrankungen und Herz- bzw. Lungenkrankheiten fragen.

 

 

Klinische Untersuchung bei Schulterschmerzen

Die klinische Untersuchung des Schulterbereichs umfasst neben einer ausführlichen Inspektion der Haltung auch eine Kontrolle auf typische Anzeichen wie Entzündungszeichen, Blutergüsse, Hautveränderungen, Schwellungen oder auch Verformungen. Zusätzlich prüft der Arzt die betroffenen Areale auf Überwärmung, lokalen Druckschmerz und Beweglichkeit.

Die Bewegungsmöglichkeit des Schultergelenks wird aktiv und passiv überprüft und beurteilt. Dem behandelnden Arzt stehen dazu unterschiedlichste Funktionstests zur Verfügung, die ihm Anhaltspunkte zur Krankheitsbestimmung geben.

Weitere Untersuchungen

Zur weiteren Diagnoseabsicherung und Abklärung des Schweregrades der Erkrankung stehen dem Arzt folgende Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Zu den wichtigsten bildgebenden Verfahren gehören:

  • Röntgenuntersuchungen (Zur Darstellung der Gelenkanteile, Schäden im Knochen)
  • Computertomographie (Zur Darstellung von Weichteilen, zur Erkennung einer Schulterluxation)
  • Magnetresonanztomographie (Eignet sich besonders gut zur Darstellung von Gelenks-erkrankungen mit Beteiligung von Nerven, Bändern und Muskulatur)
  • Ultraschall (Zur Beurteilung von Weichteilen, Flüssigkeitsansammlungen in Gewebe und Gelenken)
  • Knochenszintigrafie (Zur Abklärung von Tumoren oder Entzündungen)

 

Weitere Untersuchungen, die der Arzt im Zuge der Diagnoseabsicherung durchführen kann:

  • Blutuntersuchung
  • Gelenkpunktion
  • Gewebeentnahme
  • Gelenkspiegelung
Muskeln & Gelenke A-Z

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