ZUR ÜBERSICHT
Kapitel
  • Wie lange bestehen die Schmerzen schon?
  • Wo sind sie lokalisiert?
  • Wie äußern sich die Schmerzen?
  • Wie stark sind sie auf einer Schmerzskala von 0 (schmerzfrei) bis 10 (stärkste denkbare Schmerzen)?
  • Wann treten die Schmerzen in der Regel auf?
  • Welche Maßnahmen erleichtern bzw. steigern die Schmerzen?
  • Werden die Schmerzen von Sensibilitätsstörungen bzw. Lähmungserscheinungen begleitet?

 

Um dem Arzt möglichst genaue Anhaltspunkte liefern zu können, ist es hilfreich, bereits vorab ein Schmerztagebuch zu führen.

Die ausführliche Anamnese zieht eine körperliche Untersuchung nach sich. Zur Diagnose prüft der Arzt die Muskelkraft, das Gefühlsempfinden und die Muskelreflexe.

 

Durch das Abtasten des Rückens und der Wirbelsäule kann er die Beweglichkeit der Wirbelgelenke untersuchen, Verhärtungen und Verspannungen feststellen und Verformungen beurteilen. Zusätzlich wird er fragen, ob Blase und Schließmuskel kontrolliert werden können.

Bildgebende Verfahren

Bei jüngeren Patienten wird aufgrund der starken Strahlenbelastung häufig auf eine Röntgenuntersuchung verzichtet. Eine Verdachtsdiagnose wird der Arzt allerdings durch bildgebende Verfahren absichern. Bei älteren Patienten können aufgrund einer krankhaften Minderung der Knochenmasse (Osteoporose) einfache Bewegungen zu Wirbelbrüchen führen und starke Rückenschmerzen auslösen. In solchen Fällen ist eine Röntgenaufnahme unumgänglich.

Weitere Untersuchungen

Wenn Hinweise auf komplexe, langanhaltende Rückenleiden bestehen, werden meist weiterführende Untersuchungsmethoden eingesetzt:

  • Die Ultraschalluntersuchung ist eine einfache Methode zur Beurteilung von Weichteilen und Ansammlungen von Flüssigkeiten in Geweben oder Gelenken.
  • Mittels der Computertomographie werden Querschnittsbilder der Wirbelsäule erstellt, um Verletzungen im Inneren der Wirbelkörper zu untersuchen. Auch hier ist die Strahlenbelastung sehr hoch.
  • Die Magnetresonanztomographie ermöglicht äußerst scharfe Schnittbilder verschiedener Ebenen der Wirbelsäule bzw. der Wirbelkörper. Aufgrund der hohen Auflösung erlaubt dieses Verfahren auch die Analyse von kleinsten Details. Die Untersuchung wird häufig bei neurologischen (nervlichen) Erkrankungen angewendet.
  • Die Positronenemissionstomographie zeichnet biochemische und physiologische Vorgänge im Körper auf. Man nutzt die Methode, um krankhafte Veränderungen wie Tumore, Entzündungen und Abszesse zu diagnostizieren.
  • Mithilfe der Elektromyographie können Art und Schwere verschiedener Muskel- und Nervenschädigungen erkannt werden. Hierbei werden Muskeln elektrisch stimuliert und Nervenerregungen aufgezeichnet. Dies ermöglicht eine Aussage über die Muskelfunktion bzw. die Verluste.
  • Bei Verdacht auf Osteoporose kann eine Knochendichtemessung das Ausmaß der Krankheit genau bestimmen.

 

Auch Blut- und Urinuntersuchungen können bei chronischen Beschwerden zur Feststellung der Ursache beitragen.

 

► zur Therapie von Rückenschmerzen

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