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Denn beim Erschöpfungssyndrom sind die Grenzen zum Burn Out häufig fließend. Aus der ständigen Erschöpfung kann sich eine ernste Depression entwickeln. Umso wichtiger ist es, Beschwerden ernst zu nehmen und zu handeln. Der Hausarzt ist hier der erste Ansprechpartner.

Hilfe beim Arzt

Schildern Sie dem Arzt offen Ihre Probleme – er kann auf Basis des Anamnese-Gesprächs ermitteln, ob es sich um eine Erschöpfung oder tatsächlich um ein Burn Out Syndrom handelt. Auf Basis der Diagnose kann er die entsprechende Behandlung in die Wege leiten.

Gut zu wissen: Ein allgemeiner Erschöpfungszustand, der sich durch Erschöpfung, Antriebslosigkeit, leichte depressive Verstimmung und Reizbarkeit bemerkbar machen kann, ist häufig Folge einer Unterversorgung mit B-Vitaminen. Tatsächlich können typische Symptome bereits lange vor einem echten Mangel auftreten! In diesem Fall kann eine vierwöchige, ärztlich verabreichte Aufbaukur mit Vitamin B6, B12 und Folsäure in ausgewogener Zusammensetzung (z. B. als Infusion oder Fertigspritze) nachweislich für schnelle Erfolge und einen langanhaltenden Effekt sorgen.

Gut zu wissen: Nur die Verabreichung als Infusion oder Fertigspritze stellt eine ausreichend hohe Bioverfügbarkeit sicher – die B-Vitamine gelangen direkt in den Blutkreislauf und in die Zellen. Bei der Einnahme von Vitamin-B-Tabletten oder bei einer Vitamin-B-Trinkkur muss die Aufnahme der B-Vitamine über den Magen-Darm-Trakt erfolgen. Diese sogenannte „enterale“ Aufnahme funktioniert allerdings oft nur unzureichend.

In puncto Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin B wiederum verweisen Experten häufig auf eine regelrecht sinnlose Zusammensetzung mit anderen Vitalstoffen – ganz im Gegensatz zu speziell entwickelten, medizinischen Aufbaukuren. So ist nur die Kombination aus Vitamin B6, B12 und Folsäure in der Lage, im Körper bestimmte Prozesse zu aktiveren, die für die Bildung von leistungsfördernden Stoffen wie Melatonin und Serotonin Voraussetzung sind. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Raus aus dem Hamsterrad – Tipps für den Alltag

Erschöpfung ist häufig die Folge von anhaltendem Druck und überhöhten Ansprüchen an die eigene Person. Hier heißt es: Ziehen Sie die Notbremse und holen Sie sich Ihre Energie zurück.
 

Eine gute Basis: Achten Sie wieder auf Ihre Grundbedürfnisse! Neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung (am besten unter freiem Himmel) kommt vor allem ausreichendem Schlaf eine zentrale Bedeutung zu. Denn im Schlaf tankt der Körper neue Energie – schon ein geringer Schlafmangel führt zum Anstieg des Stresshormons Kortisol. Viele Betroffene, die schlecht in den Schlaf finden oder nicht durchschlafen können, profitieren von der Behandlung mit Melatonin in retardierter Form. Als „natürlicher Wirkstoff“ besitzt das körpereigene Schlafhormon Melatonin eine sehr gute Verträglichkeit – ein besonderer Pluspunkt gegenüber chemisch-synthetischen Präparaten. Entsprechende Arzneimittel können vom Arzt verordnet werden, um die Schlafqualität zu verbessern – ohne die Leistung am Tag zu beeinträchtigen.

Aufgaben delegieren, eigene Grenzen akzeptieren, bewusste Auszeiten einplanen, neue Hobbies ausprobieren – all das kann ebenfalls helfen, die Erschöpfung hinter sich zu lassen und neue Energie zu tanken.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Wege aus der Erschöpfung.

Wege aus der Erschöpfung

Wer sich ständig erschöpft fühlt, sollte schnell handeln, um ernsten Problemen wie einem Burn Out vorzubeugen. Lesen Sie hier, worauf es ankommt.

Hier finden Sie Hilfe bei Erschöpfung: Die besten Tipps.

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Pflichttext:
Medivitan® iV Fertigspritze, Medivitan® iV Ampullen: Komb. Mangel an Vit. B6, Vit. B12 u. Folsäure, d. ernährungsmäßig nicht behoben werden kann. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker; 3/2015