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Gut zu wissen: Die meisten Frauen haben im Alter von etwa 50 Jahren ihre letzte Regelblutung (Menopause).

Wechseljahre: Symptome

Die sinkende Produktion von Geschlechtshormonen kann sich durch verschiedene Wechseljahresbeschwerden bemerkbar machen. Die Regelblutung kann zum Beispiel nachlassen oder sich nur noch unregelmäßig einstellen – diese ersten Anzeichen bemerken allerdings nur Frauen, die nicht die Pille einnehmen. Darüber hinaus können verschiedene weitere Wechseljahresbeschwerden wie etwa Hitzewallungen und Herzrasen sowie Schlafstörungen, Reizbarkeit, Erschöpfung, Leistungsabfall und Gedächtnisstörungen auftreten. Ob und in welcher Form sich die Wechseljahre mit Beschwerden bemerkbar machen, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Wechseljahre: Müdigkeit, Erschöpfung & Leistungsabfall

In den Wechseljahren kommt es häufig zu Schlafstörungen. Da ist es nicht verwunderlich, dass Betroffene die oft lähmende Müdigkeit am Tag als sehr belastend empfinden und speziell auch über Erschöpfungszustände und einen allgemeinen Leistungsabfall klagen. Letzterer kann sich zum Beispiel auch in Form von Gedächtnisstörungen zeigen, die nicht nur auf den schlechten Schlaf zurückzuführen sind. Denn durch die sinkenden Östrogenspiegel kann es zu einer Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung im Gehirn kommen, die Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit nach sich ziehen können.

Immer schlapp und müde: Was hilft?

Einige Veränderungen im Alltag können dabei helfen, Müdigkeit und Erschöpfung in den Griff zu bekommen. Denn ein gesunder Lebensstil ist eine wichtige Voraussetzung, um geistig und körperlich fit zu bleiben.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung – das gibt Kraft und verleiht neue Energie.
  • Halten Sie regelmäßige Schlafzeiten ein, damit ihre innere Uhr nicht durcheinander gerät.
  • Bewegen Sie sich möglichst viel an der frischen Luft, das macht gute Laune und tut Ihnen gut.
  • Mit regelmäßigen Entspannungsübungen können Sie Stress abbauen und belastende Gedanken vertreiben.
  • Bleiben Sie geistig aktiv! Vielleicht haben Sie Lust, an einem Lesezirkel oder einem Sprachkurs teilzunehmen – oder Sie mögen lieber Rätsel und Gesellschaftsspiele?
  • Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte zu Familie und Freunden! Auch das bringt neue Impulse und ist eine wichtige Kraftquelle.

 

Gut zu wissen: Beschwerden wie Erschöpfung und Antriebslosigkeit können auch die Folge einer unzureichenden Versorgung mit B-Vitaminen sein. Derartige Symptome können sich übrigens schon einstellen, bevor ein echter Mangel nachweisbar ist. In diesem Fall kann eine ärztlich verabreichte Aufbaukur mit Vitamin B6, B12 und Folsäure in ausgewogener Zusammensetzung eine schnelle Besserung des Wohlbefindens und eine deutlichen Steigerung der Vitalität bewirken.

 

Bei starken Wechseljahresbeschwerden kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein. Darüber hinaus gibt es verschiedene pflanzliche Wirkstoffe, die eine hormonähnliche Wirkung haben und bestimmte Beschwerden lindern sollen. Die Behandlungsmöglichkeiten sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen.

Wege aus der Erschöpfung

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Pflichttext:
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