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Mythos 1: Häufiges Haarewaschen schützt vor Kopfläusen

Lange Zeit hielt sich das Vorurteil, dass ein Befall mit Kopfläusen immer auch mit mangelnder Hygiene zu tun hat. Dabei hilft auch tägliches Haarewaschen nicht, um sich vor den Parasiten zu schützen.Denn Kopfläuse sind Parasiten, die das menschliche Blut zum Überleben benötigen. Da ist es ihnen reichlich egal, ob die Haare frisch gewaschen sind oder eben nicht. Handelsübliche Shampoos sind übrigens auch nicht geeignet, um bereits vorhandene Kopfläuse wieder loszuwerden. Hier stehen spezielle Kopflausmittel aus der Apotheke zur Verfügung.

(Foto: iStock)

Mythos 2: Läuse werden über Haustiere übertragen

Ein gängiges Vorurteil: Sind die Läuse im Haus, wird die Schuld häufig vorschnell auf das Haustier geschoben. Fehlanzeige! Läuse sind Parasiten, die auf menschliches Blut angewiesen sind. Auf Tieren können Sie ebenso kurz überleben wie auf Gegenständen wie Mützen oder Schals. Insofern sind Waldi, Miezi & Co. in diesem Fall gewiss nicht die Übeltäter. 

(Foto: iStock)

Mythos 3: Essig als Geheimwaffe gegen Läuse

Essig war lange Zeit als Hausmittel gegen Läuse im Einsatz. Doch heute steht fest: Essig kann die Parasiten nicht abtöten. Allerdings können Essigpülungen das Auskämmen der Nissen mit einem Nissenkamm nach der Anwendung eines speziellen Kopflausmittels erleichtern. Zur alleinigen Therapie ist Essig nicht geeignet. 

(Foto: iStock)

Mythos 4: Mit dem Föhn die Läuse einfach wegpusten

Heiße Luft kann Läusen herzlich wenig anhaben. Insofern hilft weder der Föhn noch die Sauna. Mit ihrem hakenförmigen Beinen können sich die Tierchen hervorragend festklammern und nicht so einfach davon gepustet werden. 

(Foto: iStock)

Mythos 5: Läuse werden besonders häufig über Mützen oder Kuscheltiere übertragen

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Kuscheltiere, Hüte oder auch Kissen nicht die Hauptansteckungsquelle mit Läusen. Viel häufiger erfolgt die Ansteckung bei direkten Kopf-an-Kopf Kontakt, also zum Beispiel, wenn Kinder miteinander spielen, toben oder auch lernen. Denn Läuse können auf Gegenständen –a lso ohne das menschliche Blut – nur etwa 2 Tage überleben. Insofern ist die Ansteckung über Kuscheltiere, Kleidungsstücke oder beispielsweise das Sofa deutlich seltener, wenn auch nicht ausgeschlossen. 

(Foto: iStock)

Mythos 6: Läuse übertragen Krankheiten

Noch immer kursiert das Gerücht, dass Läuse Krankheiten übertragen und auch gefährlich sind. Weder das eine noch das andere stimmt. Dennoch sollte man die Läuse nicht unbehandelt lassen. Schließlich will man den lästigen Juckreiz schnell loswerden und auch der Ausbreitung des Parasitenbefalls entgegen wirken. Hinzu kommt: Durch das ständige Kratzen kann es zu einer bakteriellen Superinfektion kommen (eitrig-nässende Ekzeme), die dann der Behandlung mit Antibiotika bedarf. 

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Mythos 1: Häufiges Haarewaschen schützt vor Kopfläusen

Lange Zeit hielt sich das Vorurteil, dass ein Befall mit Kopfläusen immer auch mit mangelnder Hygiene zu tun hat. Dabei hilft auch tägliches Haarewaschen nicht, um sich vor den Parasiten zu schützen.Denn Kopfläuse sind Parasiten, die das menschliche Blut zum Überleben benötigen. Da ist es ihnen reichlich egal, ob die Haare frisch gewaschen sind oder eben nicht. Handelsübliche Shampoos sind übrigens auch nicht geeignet, um bereits vorhandene Kopfläuse wieder loszuwerden. Hier stehen spezielle Kopflausmittel aus der Apotheke zur Verfügung.

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Mythos 2: Läuse werden über Haustiere übertragen

Ein gängiges Vorurteil: Sind die Läuse im Haus, wird die Schuld häufig vorschnell auf das Haustier geschoben. Fehlanzeige! Läuse sind Parasiten, die auf menschliches Blut angewiesen sind. Auf Tieren können Sie ebenso kurz überleben wie auf Gegenständen wie Mützen oder Schals. Insofern sind Waldi, Miezi & Co. in diesem Fall gewiss nicht die Übeltäter. 

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Mythos 3: Essig als Geheimwaffe gegen Läuse

Essig war lange Zeit als Hausmittel gegen Läuse im Einsatz. Doch heute steht fest: Essig kann die Parasiten nicht abtöten. Allerdings können Essigpülungen das Auskämmen der Nissen mit einem Nissenkamm nach der Anwendung eines speziellen Kopflausmittels erleichtern. Zur alleinigen Therapie ist Essig nicht geeignet. 

(Foto: iStock)

Mythos 4: Mit dem Föhn die Läuse einfach wegpusten

Heiße Luft kann Läusen herzlich wenig anhaben. Insofern hilft weder der Föhn noch die Sauna. Mit ihrem hakenförmigen Beinen können sich die Tierchen hervorragend festklammern und nicht so einfach davon gepustet werden. 

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Mythos 5: Läuse werden besonders häufig über Mützen oder Kuscheltiere übertragen

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind Kuscheltiere, Hüte oder auch Kissen nicht die Hauptansteckungsquelle mit Läusen. Viel häufiger erfolgt die Ansteckung bei direkten Kopf-an-Kopf Kontakt, also zum Beispiel, wenn Kinder miteinander spielen, toben oder auch lernen. Denn Läuse können auf Gegenständen –a lso ohne das menschliche Blut – nur etwa 2 Tage überleben. Insofern ist die Ansteckung über Kuscheltiere, Kleidungsstücke oder beispielsweise das Sofa deutlich seltener, wenn auch nicht ausgeschlossen. 

(Foto: iStock)

Mythos 6: Läuse übertragen Krankheiten

Noch immer kursiert das Gerücht, dass Läuse Krankheiten übertragen und auch gefährlich sind. Weder das eine noch das andere stimmt. Dennoch sollte man die Läuse nicht unbehandelt lassen. Schließlich will man den lästigen Juckreiz schnell loswerden und auch der Ausbreitung des Parasitenbefalls entgegen wirken. Hinzu kommt: Durch das ständige Kratzen kann es zu einer bakteriellen Superinfektion kommen (eitrig-nässende Ekzeme), die dann der Behandlung mit Antibiotika bedarf. 

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Quellen:

  • Urban, T.: Volksplage: Läuse. FastBoock Publishing, Beau Bassin 2010
  • Keudel, H.: Kinderkrankheiten. Gräfe und Unzer Verlag, München 2006
  • Kellner, S.: Die Kopflaus. Verbreitung und Behandlung, Grin Verlag, München 2006
  • Sarkady, C.: Das große Buch der Kinderkrankheiten: Erkennen, behandeln und vorbeugen. Compact Verlag, München 2010