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Kopflausbefall:
Symptome frühzeitig erkennen


Bei Verdacht auf Kopfläuse heißt es zunächst einmal: Ruhe bewahren. Nehmen Sie die Symptome zunächst genau unter die Lupe, um wirklich herauszufinden, ob Ihr Kind tatsächlich mit Kopfläusen zu tun hat. Denn nicht immer ist ein Juckreiz am Kopf allein aussagekräftig genug, um tatsächlich Läuse als Verursacher auszumachen.
Hier haben wir für Sie die typischen Symptome bei Kopfläusen zusammengestellt.

Juckreiz als Hauptsymptom bei Kopfläusen
Besonders typisch bei einem Befall mit Läusen ist der Juckreiz. Der Grund: Wenn die Läuse Blut saugen, geben sie ihren Speichel in die Kopfhaut ab, der Speichel löst dort örtliche Reaktionen aus, die sich für uns durch Juckreiz bemerkbar machen. Der Juckreiz tritt vor allem hinter den Ohren und im Nackenbereich auf. Darüber hinaus entsteht bei manchen Patienten im Bereich des Nackens ein sogenanntes Läuseekzem, das sich durch juckende, rote und schuppende Knötchen bemerkbar macht.

Wichtig zu wissen ist auch, dass der Juckreiz beim Erstbefall mitunter erst nach drei bis vier Wochen auftritt. Das Fehlen von Juckreiz ist daher kein sicheres Zeichen dafür, dass kein Kopflausbefall vorliegt.

Sichtbare Symptome eines Kopflausbefalls

Nissen: Ähnlich wie Schuppen
Neben dem typischen Juckreiz gibt es auch einige nach außen hin sichtbare Symptome, die auf einen Kopflausbefall hindeuten. Zu diesen sichtbaren Symptomen zählen mitunter kleine, weiße und längliche Punkte, die ein wenig an Schuppen erinnern. Es handelt sich dabei um die Eier der Läuse, also die Nissen.

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Sie finden sich typischerweise direkt am Haaransatz und kleben hier – teilweise in Reih und Glied - ziemlich fest. Insofern lassen sie sich nicht durch einfaches Abschütteln entfernen. Häufig kleben die Nissen sogar so fest an den Haaren, dass diese sich selbst mit einem hochwertigen Läuse- oder Nissenkamm aus der Apotheke nur schwer entfernen lassen.

Läuse: So groß wie ein Sesamkorn
Kämmt man die Haare über einem weißen Blatt Papier aus, erkennt man auch die Läuse selbst. Sie haben in etwa die Größe eines Sesamkorns und eine gräulich-braune Farbe. Die Läuse nimmt man auf der Kopfhaut in der Regel nicht als sichtbar wahr – die Nissen hingegen schon.

Was tun, wenn mein Kind Läuse hat?
Sollten Sie diese Symptome bei Ihrem Kind bemerken, ist gezieltes Handeln unerlässlich. Denn auch wenn Läuse keine Krankheiten übertragen und an sich nicht gefährlich sind – die lästigen Symptome möchte schließlich jeder so schnell wie möglich gerne loswerden. Und auch der Ausbreitung der Läuse auf weitere Personen kann durch die richtige Behandlung Einhalt geboten werden.

→ Lesen Sie hier mehr über die Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfläusen.

→ Hier erfahren Sie, welche allgemeinen Tipps bei Kopfläusen Ihnen weiterhelfen können.

Wichtig zu wissen: Bei Kopfläusen besteht Meldepflicht. Informieren Sie also die Schule, den Hort und bzw. oder den Kindergarten über den Kopflausbefall Ihres Kindes. Sollten Sie bereits Entzündungen an den aufgekratzten Hautstellen feststellen (z.B. Blut, Eiter), dann empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen.

→ zu häufigen Ansteckungsquellen mit Kopfläusen


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Die Behandlung von Kopfläusen sollte möglichst sofort, nachdem der Befall mit Kopfläusen festgestellt wurde, begonnen werden. Darüber hinaus verhelfen ergänzende Maßnahmen zum Therapieerfolg.

→ Was tun bei Kopfläusen



Quellen:

  • Urban, T.: Volksplage: Läuse. FastBoock Publishing, Beau Bassin 2010
  • Keudel, H.: Kinderkrankheiten. Gräfe und Unzer Verlag, München 2006
  • Kellner, S.: Die Kopflaus. Verbreitung und Behandlung, Grin Verlag, München 2006
  • Sarkady, C.: Das große Buch der Kinderkrankheiten: Erkennen, behandeln und vorbeugen. Compact Verlag, München 2010


 

Autor: Sebastian Seydak 
Letzte Änderung am: 09.11.2011
 
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