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Kapitel

Die Übeltäter: Mücken, Bremsen, Bienen und mehr

Grundsätzlich gibt es in puncto Insektenstiche zwei Kategorien an Übeltätern: Die blutsaugenden Insekten und Insekten, die mit ihrem Giftstachel zum Angriff übergehen.

Blutsaugende Insekten

Zu den blutsaugenden Insekten zählen unter anderem Mücken, Bremsen, Läuse, Wanzen und Flöhe.

Bei diesen Tieren werden lokale Hautreaktionen wie Juckreiz oder Schwellung durch bestimmte Substanzen im Speichel ausgelöst, die die Ausschüttung von Histaminen ankurbeln. Wichtige Fakten über diese „Übeltäter“ haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Mücken: Mückenweibchen stechen zu, wenn sie das Blut für die Produktion ihrer Eier benötigen. Wichtig: In den Tropen können Mücken auch gefährliche Krankheiten wie
z. B. Malaria übertragen.

Bremsen: Bremsen halten sich im Sommer besonders gerne in ländlichen Gebieten, vor allem in der Nähe von Kuh- oder Pferdeställen, auf: Während ein Mückenstich oft erst bemerkt wird, wenn der Juckreiz einsetzt und sich die Quaddel bildet, ist ein Bremsenstich so schmerzhaft, dass er unmittelbar wahrgenommen wird.

Läuse, Wanzen, Flöhe: Auch Läuse, Wanzen und Flöhe sind Blutsauger – hierzulande kommt es allerdings vergleichsweise selten zu einem Flohstich oder einem Wanzenstich.

Zecken: Auch die Zecke zählt zu den blutsaugenden Insekten – sie ernährt sich von Blut. Da der Zeckenstich (häufig als „Zeckenbiss“ bezeichnet) nicht schmerzhaft ist, wird die Zecke oft erst Stunden später bemerkt. Das Problem: Beim Saugvorgang können Bakterien und Viren von der Zecke auf den Menschen übergehen und Infektionskrankheiten wie z. B. Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME, Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten) auslösen. Daher sollte die Zecke möglichst schnell entfernt werden.

Angriff per Giftstachel:

Bienenstich, Wespenstich & Co.
Anders als die blutsaugenden Insekten stechen Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen mit ihrem Giftstachel in erster Linie dann zu, wenn sie sich bedroht fühlen.
In diesem Fall ist es dann nicht der Speichel sondern das Gift, das die Ausschüttung von Histamin ankurbelt und damit lokale Entzündungsreaktionen der Haut wie zum Beispiel Schwellung, Brennen und Schmerz auslöst.

Hätten Sie´s gewusst? Bienen verlieren ihren Giftstachel beim Stechvorgang und sterben innerhalb weniger Tage an den Verletzungen. Wespen und Hornissen können dagegen den Stachel wieder aus der Haut herausziehen – und noch einmal zustechen.

 

Zu den Symptomen von Insektenstichen

Vorsicht Insektengiftallergie
Etwa vier von hundert Deutschen reagieren auf das Gift bestimmter Insekten wie zum Beispiel Honigbienen und Wespen überempfindlich. Innerhalb kürzester Zeit kann es zu Symptomen wie Hautausschlag, Schwindel, Herzrasen und Atemnot kommen. Allergiker sollten daher immer ein Notfallset mit Medikamenten bei sich tragen.

Pflichttext:
Soventol Gel: Wirkstoff: Bamipin[(RS)-lactat, Packungsgrößen: 20 g (N1), 50 g (N2), Anwendungsgebiete: Zur Linderung von leicht bis mittelstark ausgeprägten Reaktionen auf Insektenstiche (z. B. Mückenstiche) mit Juckreiz.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, Kuhloweg 37, 58638 Iserlohn