Tipps für einen gesunden Schlaf

Schlafstörungen verursachen oft Stress und Tagesmüdigkeit

Schlafstörungen verursachen oft Stress und Tagesmüdigkeit
(Quelle: DAK/Wigger)

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper von den Anstrengungen des Tages erholen und der Geist die Erlebnisse des Alltags verarbeiten kann. Während manche Menschen "schlafen wie ein Stein", werden andere schon von kleinsten Nebengeräuschen wach oder schlafen unruhig. Cirka 30 Prozent der Deutschen leiden an Schlafstörungen. Ein- und Durchschlafstörungen sind die häufigsten Gründe für Schlafprobleme.


Was Sie bei Schlafstörungen tun können

Sowohl Einschlafstörungen als auch Durchschlafprobleme können Sie oft mit einigen wenigen Regeln vermeiden. Wenn Sie Probleme haben, abends einzuschlafen, gewöhnen Sie sich einen festen Rhythmus mit regelmäßigen Schlafenszeiten an, der Ihnen vor dem Schlafen gehen Zeit lässt, zur Ruhe zu kommen. So sollten Sie beispielsweise nicht direkt nach einem Streitgespräch schlafen gehen, da der Verstand dann zu unruhig ist und Probleme hin und her wälzt.


Viele Menschen schlafen besser, wenn Sie keine Uhr mehr im Blickfeld haben, die ihnen Zeitdruck suggeriert. Wenn Sie zu lange wach liegen, stehen Sie noch einmal auf und lenken Sie sich ab, in dem Sie in einer Zeitschrift blättern oder sich eine Tasse Tee kochen. Verzichten Sie darauf, im Bett bei hellem Licht beispielsweise zu lesen, zu telefonieren oder fernzusehen. Das Bett sollte nur Ort der Ruhe sein.


Ein warmes Vollbad mit Badezusätzen aus Melisse, Hopfen oder Lavendel entspannt und beruhigt. Vor dem Schlafen eine warme Milch mit Honig oder ein Kräutertee mit Melisse, Hopfen, Baldrianwurzel und Pfefferminze gehen sorgen für wohltuende Wärme und Entspannung.


Verzichten Sie am Abend auf schwere Mahlzeiten und Tabak und treiben Sie direkt vor dem zu Bett gehen keinen anstrengenden Sport. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können hingegen einen ruhigen und festen Schlaf fördern.


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Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich direkt an die Experten für Schlaf und Stress wenden.


Hier gehts zur Übersicht aller Tipps der Gesundheitsberatung.


Quellen:
Online-Information der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): http://www.charite.de/dgsm/dgsm/
Online-Information der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf (DAGS): http://www.schlaf-medizin.de
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): Nicht erholsamer Schlaf. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 063/001. (Stand: 11/2004)


Autor: Sarah Liebigt 
Letzte Änderung am: 10.03.2010
 
 

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