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Tipps zur Hautpflege bei trockener Haut

Unsere Haut braucht die richtige Pflege und Aufmerksamkeit zu jeder Jahreszeit

Unsere Haut braucht die richtige Pflege und Aufmerksamkeit zu jeder Jahreszeit
(Quelle: BananaStock)

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie bietet zum einen Schutz vor äußeren Einflüssen, zum anderen ist sie Sinnesorgan, das Reize wie Schmerz, Wärme oder Kälte übermittelt. Durch Beschaffenheit und Farbe prägt sie das individuelle Aussehen eines Menschen. Die richtige Pflege ist nicht nur bei Verletzungen oder zum Schutz vor Sonnenbrand wichtig. Tägliches Waschen, trockene Heizungsluft und eine unzureichende Ernährung sind Faktoren, die die Haut negativ beeinflussen können.


Was Sie bei trockener Haut tun können

Trockene Haut kann Feuchtigkeit zwar aufsaugen, aber aus eigener Kraft nicht speichern. Betroffene müssen daher besonderen Wert auf Reinigung und Pflege der Haut legen. Sie sollten heiße Bäder mit parfümierten Zusätzen sowie heißes, ausgiebiges Duschen vermeiden, da beides die Haut zusätzlich austrocknet. Trockene Haut neigt oft zu Reizungen und ist sehr empfindlich. Zu warmes Wasser und Seifen entziehen der Haut zusätzlich das schützende Körperfett. Deshalb sollten Sie nur kurz und mit lauwarmem Wasser duschen und säureneutrale, rückfettende Reinigungsprodukte verwenden. Geeignet sind zum Beispiel Produkte mit Harnstoff, Glycerin, Hyaluronsäure oder Vitamin E. Benutzen Sie Duschöle anstatt herkömmlichen Duschgels. Nach dem Duschen sollten Sie die Haut mit einem weichen Handtuch nur abtupfen, da sonst die rückfettenden Öle abgerieben werden.


Wasserhaltige Lotionen helfen Ihrer Haut oft nur wenig: Da sie Wasser nur schlecht speichert, ist sie meist nach kürzester Zeit wieder so trocken wie vorher. Es gibt jedoch Substanzen, die Wassermoleküle binden und in der Haut halten können: Glycerin und Harnstoff sind dermatologisch getestet und liegen als Inhaltstoffe in Cremes und Lotionen vor. Außerdem sollen auch Hyaluronsäure und Kollagene Wasser binden können.


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Quellen:
Jacobi, G. et. al.: Kursbuch Anti Aging. Thieme, Stuttgart 2005
Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin 2007


Autor: Sarah Liebigt 
Letzte Änderung am: 29.07.2008