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Neues aus Medizin & Forschung

16.04.2012

Depression häufig von Folsäuremangel begleitet

Depressionen – ungefähr 20 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben darunter. Die Betroffenen fühlen sich meist niedergeschlagen, antriebslos und klagen zum Teil über diffuse Beschwerden wie Schlafstörungen, Atemnot oder Herzschmerzen. Bisher galten neben Veränderungen bestimmter Botenstoffe im Körper vor allem äußere Einflüsse wie Dauerstress im Job oder familiäre Belastungen als wichtige Auslöser für Depressionen bzw. depressive Verstimmungen. Aktuelle Studien bringen jetzt allerdings einen weiteren Faktor ins Spiel: Folsäuremangel. Denn vorliegenden Studienergebnissen zufolge scheinen Menschen mit niedrigen Folsäurewerten und erhöhten Homocysteinspiegeln deutlich häufiger depressiv zu sein. … mehr