Tipps zur Vorbeugung grippaler Infekte
Bei der Vorbeugung von grippalen Infekten spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle.
Zum einen geht es darum, das Immunsystem zu stärken. Denn läuft unsere Abwehr auf Hochtouren, haben es Erkältungsviren umso schwerer. Darüber hinaus geht es darum, im Alltag einfache Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zu befolgen, um sich vor einer Infektion mit den zahlreichen Erkältungsviren zu schützen.
Eine Impfung gegen eine normale Erkältung gibt es nicht.
Allerdings wird Risikogruppen, wie zum Beispiel Menschen mit chronischen Erkrankungen, von Experten vermehrt zu einer Grippeschutzimpfung geraten.
Starke Abwehr – starker Schutz
Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor einer Erkältung. Das Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Organe und Zellen in unserem Körper. Unsere Haut als äußere Schutzbarriere zählt zum Beispiel ebenso zum Immunsystem wie der Speichel, die Darmschleimhaut oder beispielsweise der Magensaft. Darüber hinaus besitzen wir bestimmte Zellen, die für die Abwehr verantwortlich sind. So zum Beispiel die B- und T-Lymphozyten oder auch sogenannte Fresszellen. Alles in allem also ein äußerst komplexes und sensibles System, das zum Beispiel durch Stress, falsche Ernährung, Bewegungsmangel oder übermäßigen Alkohol- und Nikotingenuss leicht aus dem Takt gerät.
Jeder kann allerdings selbst etwas dafür tun, die Abwehr zu stärken. Die richtige Ernährung mit viel Vitamin C (z.B. in Zitronen und Orangen, Hagebutten, Kiwis oder auch in Paprika und Brokkoli) sowie Zink (z.B. in Käse, Vollkorngetreide, Haferflocken, Fisch) und wenig Fett und Zucker kann ebenso dazu beitragen wie regelmäßige Bewegung an der frischen Luft oder auch bewusste Entspannungsrituale wie zum Beispiel Yoga.
Die besten Tipps für ein starkes Immunsystem haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor Erkältungen
Grundsätzlich gilt: Meiden Sie bei Erkältungswellen große Menschenansammlungen. Doch das ist natürlich nicht immer ganz einfach – schließlich müssen wir alle mal mit der U-Bahn zur Arbeit fahren oder kurz vor Ladenschluss noch ins Kaufhaus.
Die besten Tipps bei Erkältung
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Dann ist es wichtig, die richtigen Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen zu kennen:
- Hände waschen! Reinigen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Seife oder sogar mit einem speziellen Desinfektionsmittel. Nehmen Sie sich Zeit – 30 Sekunden mindestens.
- Sauberkeit ist oberstes Gebot. Egal ob im Büro oder in den eigenen vier Wänden – reinigen Sie Oberflächen, auf denen Erkältungsviren haften können, besonders gründlich. So zum Beispiel Telefonhörer, Türklinken oder auch die Fernbedienung.
- Auch wenn es ungewohnt ist - niesen Sie lieber nicht in die Hand, sondern besser in die Armbeuge. So vermeiden Sie, dass Sie später die Viren zum Beispiel an die Augen bringen. Auch die Ansteckungsgefahr für andere wird so reduziert
- Meiden Sie Stofftaschentücher. Verwenden Sie lieber Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese nach einmaliger Verwendung.
- Lüften Sie gut! Denn Heizungsluft trocknet unsere Schleimhäute aus und macht es so Viren besonders leicht, in den Körper einzudringen.
Die Grippeschutzimpfung
Eine Impfung gegen die normale Erkältung gibt es nicht. Allerdings raten heute Experten bestimmten Risikogruppen dazu, sich vor einer echten Grippe, der Influenza, durch eine Impfung zu schützen.
Personenkreise, denen laut Experten eine Schutzimpfung empfohlen wird:
- Menschen über 60 Jahre
- Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck
- Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
- Menschen, die häufig in Kontakt mit erkrankten Personen kommen, also beispielsweise Ärzte, Krankenpfleger oder auchArzthelfer in Praxen.
Die Impfung wird insbesondere für die Herbstmonate bzw. bei akuten Grippewellen empfohlen. Ab zwei Wochen nach der Impfung hält die Wirkung sechs Monate an.
Bei einer Allergie gegen Hühnereiweiß sollte die Impfung nicht durchgeführt werden. In der Schwangerschaft sollte individuell mit dem behandelnden Arzt über die Notwendigkeit einer Schutzimpfung entschieden werden.
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Autor: Sebastian Seydak
Letzte Änderung am: 25.01.2013



