Tipps bei Schnupfen
Beim Schnupfen sprechen Experten auch von einer Rhinitis. Dahinter verbirgt sich eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Es kommt zu einem Anschwellen der Nasenschleimhaut sowie der Absonderung von Sekret – die Nase läuft.
Schnupfen kann unterschiedlichste Ursachen haben. So klagen zum Beispiel Allergiker nach dem Kontakt mit dem Allergen (zum Beispiel Pollen oder Hausstaubmilben) über allergischen Schnupfen, auch Staub oder Rauch können mit Schnupfen in Verbindung stehen.
In der Regel aber kennen wir den Schnupfen als typisches Symptom einer Erkältung – er ist also Folge einer Infektion mit Viren und wird auch als akuter Schnupfen bezeichnet.
Was tun bei akutem Schnupfen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um endlich wieder frei durch die Nase atmen zu können und den lästigen Schnupfen schnell wieder loszuwerden.
Hier einige der besten Schnupfen-Tipps:
- Trinken Sie ausreichend – mindestens 1,5 -2 Liter am Tag, am besten heißen Tee. So schwemmen Sie die Viren einfach weg.
- Inhalationen mit warmem Dampf sorgen dafür, dass die Schleimhäute abschwellen und das Sekret besser abgesondert wird. Ätherische Zusätze wie Eukalyptus oder Kamillenblüten werden häufig als besonders angenehm empfunden.
- Benutzen Sie Papier- statt Stofftaschentücher und entsorgen Sie diese nach einmaliger Anwendung. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass sich die Erreger nicht weiter vermehren.
- Schnäuzen Sie die Nase nicht zu fest und – ja, es ist erlaubt - ziehen Sie die Nase auch ab und zu hoch. Denn durch den starken Druck beim Schnäuzen kann es sein, dass die Erreger auch in die Nasennebenhöhlen gelangen. Eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) kann dann die unangenehme Folge sein.
Nasensprays & Nasentropfen
Grundsätzlich können Nasensprays und Nasentropfen eingesetzt werden, um wieder besser durch die Nase atmen zu können. Bewährt haben sich hier Wirkstoffe wie zum Beispiel Dexpanthenol, die für ein Abschwellen der Nasenschleimhaut sorgen.
Experten raten dazu, diese abschwellenden Nasentropfen und –sprays nicht länger als 7 Tage anzuwenden, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden.
Zur Behandlung von Schnupfen bei Babys und Kindern sollten nur spezielle Präparate für Kinder genutzt werden. Fragen Sie dazu im Zweifelsfall Ihre Arzt oder Apotheker.
→ Ausführliche Informationen rund um den Schnupfen (Arten, Symptome, Diagnose, Therapie, Vorbeugung) können Sie hier nachlesen.
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Autor: Sebastian Seydak
Letzte Änderung am: 25.01.2013



