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Kapitel

Die Inkubationszeit (also die Zeit zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome) beträgt zwischen wenigen Stunden und einer Woche. Auch hier verkürzen ein geschwächtes Abwehrsystem, ein schlechtes Allgemeinbefinden z.B. durch eine Mangelernährung (häufig bei älteren Menschen) oder eine Unterkühlung die Zeit bis zum  Krankheitsausbruch und verstärken gleichzeitig die Ausprägung der Symptome.

Chronischer Schnupfen

Es gibt verschiedene Ursachen, die einen chronischen Schnupfen auslösen können. Nachfolgend sind die häufigsten Auslöser bzw. Erkrankungen beschrieben:

  • Einnahme von Medikamenten: Vor allem abschwellende Nasensprays können bei dauerhaftem Gebrauch einen gegenteiligen Effekt bewirken. Durch den Gewöhnungseffekt der Schleimhautzellen schwillt die Haut ohne Einnahme des Sprays oftmals gar nicht mehr ab, sodass eine fortwährende Anwendung nötig wird. Weitere Arzneimittel, die Schnupfen auslösen können, sind beispielsweise Betablocker (Blutdrucksenker) oder auch ACE-Hemmer (Blutdrucksenker bzw. Mittel bei der Behandlung von chronischer Herzinsuffizienz).
  • Nasenpolypen: Polypen sind gutartige Geschwülste, bestehend aus Bindegewebe und Flüssigkeit. Sie können einige Millimeter groß werden und dehnen sich unter Umständen derart aus, dass sie den ganzen Nasenraum verschließen. Die wichtigste Ursache für die Entstehung von Nasenpolypen sind chronische Entzündungen der Nasenschleimhaut. Diese können z.B. durch Viren, Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden.
  • Chronische Nasennebenhöhlenentzündung: Die chronische Form der Nasennebenhöhlenentzündung hat oftmals anatomische Ursachen wie zum Beispiel eine Nasenscheidewandverkrümmung oder auch Polypen. Sie kann auch Folge einer nicht ausgeheilten akuten Entzündung sein und dauert über einen längeren Zeitraum (in der Regel mehr als 8 Wochen) an. Vor allem durch die anhaltende Belüftungsstörung, durch Abflussbehinderungen in den Zugängen der Nasennebenhöhle und einen Sekretstau wird die chronische Nasennebenhöhlenentzündung begünstigt.
  • Eine Allergie ist definiert als eine erworbene Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Umweltstoffe (z.B. Blütenpollen, Tierhaare, Hausstaub). In der Regel löst der Kontakt mit dem Allergen eine allergische Reaktion aus, die sich häufig in Form eines Schnupfens äußert. Andere Reizstoffe, die die Schleimhäute bei regelmäßigem Kontakt schädigen können, sind beispielsweise Tabakrauch, Feinstaub, Ozon, Putzmittel oder Abgase. Ein allergischer Schnupfen kann chronisch werden, wenn man beispielsweise dem auslösenden Allergen kontinuierlich ausgesetzt ist. Häufig trifft dies bei der Allergie auf Hausstaubmilben zu – viele wissen gar nicht, dass die kleinen Mitbewohner, die sich beispielsweise in der Matratze oder auf Polstermöbeln finden, den ständigen Schnupfen auslösen! Ein allergischer Schnupfen kann aber auch nur kurzzeitig auftreten, z.B. wenn das Allergen nur für eine kurze Zeit in der Umgebung ist. Beispielsweise, wenn bestimmte Pollen saisonal bedingt in erhöhter Konzentration auftreten und die Symptome des Heuschnupfens bei betroffenen Allergikern hervorrufen.

 

zu den Symptomen von Schnupfen

Pflichttext:
Meditonsin® Tropfen / Meditonsin® Globuli

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Meditonsin® Tropfen enthält 6 Vol.-% Alkohol. Meditonsin Globuli enthält Sucrose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 04/2016 bzw. 11/2016.
MEDICE Arzneimittel, 58638 Iserlohn.