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Die Symptome des infektiösen Schnupfens können mit Hausmitteln (z.B. Nasenspülungen, Inhalationen, Tee) aber auch mittels Schmerzmitteln mit entzündungshemmender Wirkung  (z.B. Acetylsalicylsäure, Paracetamol) gelindert werden.

In manchen Fällen, insbesondere bei bakteriellen Infektionen, ist die Gabe von Antibiotika unverzichtbar.
Wenn ein akuter Schnupfen nicht von alleine wieder verschwindet, können abschwellend wirkende Nasentropfen oder –sprays der Schleimhautschwellung entgegenwirken. Die Arzneimittel hemmen die Durchblutung und die Flüssigkeitsfreisetzung in das Gewebe. Dadurch kann man tagsüber und nachts beim Schlafen wieder besser durchatmen.

Hinweis:
Abschwellende Nasentropfen sollten nicht länger als eine Woche angewendet werden, es sei denn, der Arzt verordnet es. Bei häufigem Gebrauch gewöhnt sich der Körper an das Medikament. Eine mögliche Folge ist, dass die Schleimhäute austrocknen und noch stärker anschwellen. Der Betroffene ist dann auf den ständigen Gebrauch von Nasentropfen angewiesen, um ungehindert Luft zu bekommen. Als Alternative zu schleimhautabschwellenden Nasentropfen können auch Nasensprays mit Salzlösungen verwendet werden, die der Befeuchtung der Nasenschleimhaut dienen.

Bei einer Erkältung lassen sich v.a. im Anfangsstadium die Symptome durch einfache Hausmittel lindern. Generell gilt: Bettruhe ist nicht erforderlich, doch Überanstrengung sollte vermieden werden. Zusätzlich können folgende Maßnahmen zur Linderung des Schnupfens beitragen:

  • Viel trinken um Abbauprodukte gut auszuscheiden: Am besten sind zimmerwarme Getränke, keine eisgekühlten Getränke.
  • Kalte Auflagen auf die Stirn legen, damit der Kopf nicht überhitzt.
  • Für eine feuchte Atemluft sorgen: z.B. nasse Tücher auf Heizkörper legen.
  • Erkältungsbäder mit ätherischen Badezusätzen wie z.B. Thymian oder Fichtennadelöl.
  • Lindenblütentee eignet sich vor allem bei viralen und bakteriellen Infekten der oberen Atemwege
  • Nasenspülungen mit Kochsalzlösung: Sie unterstützen die Sekretion und spülen die Erreger aus.
  • Inhalationen mit ätherischen Ölen wie Pfefferminze, Eukalyptus oder Kamille oder auch mit Kochsalz regen die Sekretbildung an.

 

Weitere unterstützende Maßnahmen zur Schleimlösung sind Rotlichtbestrahlung und  das Einreiben mit ätherischen Ölen (sie wirken entzündungshemmend und verbessern die Nasenatmung). Zur Linderung von unmittelbaren Druckbeschwerden in Stirn und Wangenbereich können kalte Quarkauflagen hilfreich sein.

Therapie des allergischen Schnupfens

Bei einem allergisch bedingten Schnupfen ist es zunächst wichtig, den Kontakt mit dem Allergen zu meiden. So sollte man beispielsweise die Pollenflugzeiten des relevanten Allergens bei Heuschnupfen kennen und sich in dieser Zeit weniger im Freien aufhalten. Zudem kann es sinnvoll sein, in dieser Zeit Urlaub in den Bergen oder am Meer einzuplanen – hier ist die Pollenkonzentration in der Regel gering. Bei einer Hausstaubmilbenallergie können unter anderen ein spezieller Matratzenbezug und das regelmäßige, gründliche Reinigen von Polstermöbeln und Teppichen Linderung bringen.
Darüber hinaus gibt es für Allergiker spezielle Medikamente (z.B. Antihistaminika), die für eine Therapie des Schnupfens in Frage kommen. Auch eine sogenannte Hyposensibilisierung kann sinnvoll sein. Sprechen Sie hier mit Ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker.

Operative Maßnahmen

Bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen können operative Maßnahmen erforderlich werden. Dies ist vor allem bei anatomischen Veränderungen der Fall. Je nach Ursache kann bei einer Operation beispielsweise ein Polypen entfernt, die schiefe Nasenscheidewand begradigt oder die Nasenmuschel verkleinert werden. Eine Operation erfolgt in der Regel unter Vollnarkose.

So können Sie Schnupfen vorbeugen

Pflichttext:
Meditonsin® Tropfen / Meditonsin® Globuli

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Meditonsin® Tropfen enthält 6 Vol.-% Alkohol. Meditonsin Globuli enthält Sucrose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 04/2016 bzw. 11/2016.
MEDICE Arzneimittel, 58638 Iserlohn.