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Diese Viren befallen – insbesondere, wenn unser Immunsystem geschwächt ist - die Schleimhäute der oberen Atemwege.  Die Übertragung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion, also über kleinste Partikel, die zum Beispiel beim Niesen oder Sprechen über die Luft weitergegeben werden, um sich dann stundenlang zum Beispiel an Türklinken oder Haltegriffen in der U-Bahn zu halten.

Grundsätzlich ist festzuhalten: Bei jungen Menschen, die keine zusätzlichen Grunderkrankungen haben und ein intaktes Immunsystem besitzen, verläuft die Erkältung in der Regel ohne Komplikationen ab. Werden die Symptome über einen Zeitraum von etwa einer Woche nicht besser und kommen veränderte Symptome, wie schmerzhafter Husten oder ein enormes Druckgefühl im Stirnbereich dazu, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Eventuell handelt es sich hier um eine bakterielle Superinfektion (z.B. Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung).

Untersuchungen ergaben zwar, dass nasskalte Füße und langes Warten in der Kälte aufgrund der verminderten Durchblutung der Schleimhäute einen Schnupfen begünstigen können, die eigentlichen Auslöser der Erkältung sind jedoch Viren. Und davon gibt es jede Menge.

Derzeit sind rund 200 verschiedene Virentypen bekannt, die als Auslöser von Erkältungen in Frage kommen. Allen voran die Rhinoviren.

Die Übertragung erfolgt über feinste Partikel in der Luft, man spricht von einer Tröpfcheninfektion. So werden die Viren zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Sprechen weitergeben. Nicht nur der direkte Kontakt zu einer erkrankten Person ist Voraussetzung für eine Ansteckung. Denn die Viren haften nach der Übertragung in der Luft auch an Oberflächen wie beispielsweise Türklinken oder Haltegriffen in der U-Bahn. Die Ansteckung kann also auch auf diesem Wege erfolgen (Kontaktinfektion).

Die Viren dringen in die Schleimhäute der oberen Atemwege ein. Die Symptome, die wir dann zu spüren bekommen, resultieren aus dem Kampf unseres Abwehrsystems gegen die sich nun vermehrenden Eindringlinge.

Kälte als Ursache für Erkältungen

Friert der Körper, werden die Blutgefäße sowohl in den Extremitäten als auch im Kopfbereich enger gestellt (so verliert der Körper weniger Wärme). Die verminderte Durchblutung schwächt die Funktion der Schleimhäute, so dass diese die eingeatmete Luft schlechter erwärmen, reinigen und befeuchten können. Die Viren haben leichtes Spiel. In der kalten Jahreszeit kommt trockene Heizungsluft in den Wohnräumen hinzu, die die Nasenschleimhaut austrocknet und gleichzeitig optimale Bedingungen für Erkältungsviren schafft.

Abgesehen von Unterkühlungen können auch Stress, Schlafmangel und ein ungesunder Lebenswandel förderlich für Erkältungen sein. Ein schwaches Immunsystem, enger Kontakt mit Menschen, all das bietet den Keimen gute Möglichkeiten, sich zu vermehren.

zu den Symptomen von Erkältungen

Pflichttext:
Meditonsin® Tropfen / Meditonsin® Globuli

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Meditonsin® Tropfen enthält 6 Vol.-% Alkohol. Meditonsin Globuli enthält Sucrose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 04/2016 bzw. 11/2016.
MEDICE Arzneimittel, 58638 Iserlohn.