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Sie müssen keine strenge Bettruhe einhalten - allerdings empfiehlt es sich, den Körper ausreichend zu schonen! Er benötigt Ruhe und Erholung. Selbst Fieber über ein bis zwei Tage schadet einem sonst widerstandsfähigen Organismus nicht und ist Zeichen einer wichtigen Abwehrreaktion des Körpers auf die Virusinfektion. Daher sollte Fieber erst ab etwa 38,5 Grad Celsius vorsichtig gesenkt werden – zum Beispiel mit Wadenwickeln.
Tipps bei Erkältung:

  • Für ausreichend Schlaf und Ruhe sorgen
  • Reichlich trinken, da der Körper durch einen grippalen Infekt und einhergehendes Fieber viel Flüssigkeit verliert
  • Inhalationen mit Lindenblüten, Isländisch Moos oder Kamille wirken entzündungshemmend und befeuchten gleichzeitig die Nasenschleimhäute. So können Abwehrmechanismen in der angefeuchteten Nasenschleimhaut besser agieren.
  • Die Raumluft ausreichend befeuchten (Gefäß mit Wasser auf der oder feuchtes Tuch über der Heizung)

 

  • Gurgeln und heiße Getränke mit Honig zu sich nehmen
  • Die Stimme schonen
  • Nicht rauchen
  • Gründliches Händewaschen, um das Infektions- und Übertragungsrisiko für Ihre Mitmenschen zu mindern! Bei Halsschmerzen kann ein Quarkumschlag mit normalem Speisequark die Beschwerden lindern. Das Tuch sollte mit Hilfe einer Wärmflasche angewärmt werden und für etwa 30 Minuten um den Hals gelegt werden.
  • Bei Kopf- und Gliederschmerzen können Einreibungen mit ätherischen Ölen wie beispielsweise Pfefferminze oder Arnika Linderung verschaffen.
  • Bei Halsschmerzen ist es grundsätzlich hilfreich zu Lutschen oder zu Gurgeln, um die Bildung von Speichel zu aktivieren. Lutschbonbons mit Salbei oder Honig sind wohltuend und lindern Schluckbeschwerden.

 

Grundsätzlich gilt: Sollten die Beschwerden trotz dieser Maßnahmen länger als 14 Tage anhalten  bzw. kommen Symptome wie hohes Fieber, eitriger Auswurf oder Atembeschwerden hinzu, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um eine mögliche, bakterielle Superinfektion auszuschließen bzw. rechtzeitig gezielt zu behandeln.

Medikamentöse Therapie

Antibiotika sind bei normalen Erkältungen nicht sinnvoll, da die Infektion der oberen Atemwege gewöhnlich von Viren verursacht wird. Antibiotika helfen allerdings nur gegen Bakterien. Bei unkomplizierten Erkältungen ist es völlig ausreichend, die Beschwerden zu lindern. Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen eignen sich besonders bei Kopf- und Gliederschmerzen und einer verstopften Nase. Treten typische Beschwerden wie Halsschmerzen und Schnupfen auf, können Hustensäfte, Hustenbonbons und Nasensprays die Symptome lindern.

Nasensprays – gewusst wie

Besonders geeignet sind Nasensprays aus Kochsalzlösung, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Nasentropfen längerfristig verwendet werden können und nicht abhängig machen. Auch pflanzliche Wirkstoffe wie beispielsweise Myrtol helfen, den zähen, festsitzenden Schleim in der Nase zu lösen und die Atemwege frei zu machen.

In der Regel heilen unkomplizierte Erkältungen innerhalb von 5 bis 9 Tagen aus. Patienten mit Vorerkrankungen wie Asthma oder einer chronischen Bronchitis sollten die Ratschläge eines Arztes in Anspruch nehmen, da die Viren bei Ihnen einen Krankheitsschub auslösen können.

So können Sie Erkältungen vorbeugen

Pflichttext:
Meditonsin® Tropfen / Meditonsin® Globuli

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Meditonsin® Tropfen enthält 6 Vol.-% Alkohol. Meditonsin Globuli enthält Sucrose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 04/2016 bzw. 11/2016.
MEDICE Arzneimittel, 58638 Iserlohn.