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Kapitel

Die weitere Behandlung richtet sich grundsätzlich nach der Schwere der Erkrankung. Ziel der Maßnahmen ist es in erster Linie, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern, Komplikationen und Folgeerscheinungen zu vermeiden und nicht zuletzt eine Rückbildung des Hustens und des Auswurfs anzustreben.

Medikamentöse Therapie:

  • Bronchienerweiternde Medikamente (Sprays) entkrampfen, erweitern die Atemwege und lindern so Atemnotbeschwerden.
  • Kortisonhaltige Medikamente bzw. Inhalationssprays tragen dazu bei, schwere Entzündungsschübe zu bremsen und akuten Verschlechterungen der Krankheit vorzubeugen. Die Arzneimittel sollte wegen ihrer Nebenwirkungen nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden.
  • Schleimlösende Medikamente können zu einer subjektiv empfundenen Linderung der typischen Krankheitszeichen beitragen.
  • Hustenstiller z.B. mit Kodein unterdrücken den Hustenreiz. Dies kann zwar von den Patienten als angenehm empfunden werden, doch auf lange Sicht sammelt sich so vermehrt Schleim an, der nicht mehr abgehustet wird. Dis birgt eine erhöhte Gefahr für eine Lungenentzündung. Die Anwendung von Hustenstillern sollte daher mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.
  • Bei einer bakteriellen Superinfektion werden Antibiotika gegeben. Dies ist in der Regel der Fall, wenn das Sputum gelb gefärbt ist und die Atemnot zunimmt. Andernfalls handelt es sich vermutlich um einen viralen Infekt, der mit Antibiotika nicht behandelbar ist.
  • Wegen der erhöhten Infektanfälligkeit bei chronischer Bronchitis, wird Patienten geraten, sich jährlich gegen Grippe und in regelmäßigen Abständen gegen Pneumokokken impfen zu lassen.

 

Grundsätzlich sollte der Patient ausreichend über seine Krankheit aufgeklärt und für den Umgang mit der Krankheit geschult werden.
Weitere Maßnahmen, die sich bei der Behandlung einer chronischen Bronchitis bewährt haben:

  • Inhalationen mit Kochsalzlösung zur Befeuchtung der Atemwege (ggf. mit geringen Zusätzen an ätherischen Ölen)
  • Klopfmassagen zur besseren Schleimlösung
  • Anleitung zur richtigen Atmung und zum besseren Abhusten des zähen Schleims
  • Erlernen von Entspannungstechniken
  • Im fortgeschrittenen Stadium kann eine Sauerstoff-Therapie notwendig werden
  • Naturheilmittel und Akupunktur können Beschwerden lindern
  • Kuraufenthalte am Meer oder im Gebirge (wird v.a. bei Kindern empfohlen)

 

Eine chronische Bronchitis ohne Verengung der Atemwege (Obstruktion) kann sich im Anfangsstadium in der Regel zurückbilden, wenn das Rauchen eingestellt wird oder der Kontakt mit schädlichen Reizstoffen aufhört. Werden keine Maßnahmen dagegen ergriffen, kann es zu ernsten Folgeerkrankungen kommen.

Nehmen Sie daher eine chronische Bronchitis immer ernst und fragen Sie bei den ersten Anzeichen   ihren Hausarzt oder einem Spezialisten für Lungenkrankheiten – einen Pneumologen – um Rat.

So können Sie chronischer Bronchitis vorbeugen

Pflichttext:
Meditonsin® Tropfen / Meditonsin® Globuli

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraumes. Meditonsin® Tropfen enthält 6 Vol.-% Alkohol. Meditonsin Globuli enthält Sucrose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 04/2016 bzw. 11/2016.
MEDICE Arzneimittel, 58638 Iserlohn.