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Die häufigsten Fehlerquellen beim Blutzuckermessen


Fehler bei der Anwendung von Blutzuckermessgeräten können eine Verfälschung der Messergebnisse zur Folge haben. Dementsprechend wichtig ist es, typische Fehler bei der Blutzuckermessung zu vermeiden.

Hier die 8 häufigsten Fehlerquellen beim Blutzuckermessen, deren Folgen und praktische Tipps zur Fehlervermeidung auf einen Blick:

Fehlerquelle 1: Ungewaschene Hände
Zuckerreste an den Fingern können zu falsch erhöhten Werten führen.

So geht´s richtig:
Die Hände vor der Blutzuckermessung gründlich waschen und anschließend abtrocknen.

Fehlerquelle 2: Feuchte Finger
Sind die Finger feucht, kann dies zu einer Verdünnung der Blutprobe und damit zu einem erniedrigtem Messwert führen.

So geht's richtig:
Die Finger vor der Blutentnahme immer gründlich waschen und dann auch ausreichend trocknen.

Fehlerquelle 3: Starkes Pressen bzw. Quetschen der Fingerspitze
Wird die Fingerspitze bei der Blutentnahme zu stark gepresst, kann die Blutprobe durch Gewebewasser verdünnt werden. Die Folge sind zu niedrig angezeigte Werte.

So geht´s richtig:
Den Finger nur ganz vorsichtig pressen, aber nicht quetschen! Damit Sie dennoch eine ausreichende Blutprobe erhalten, ist es hilfreich, vor dem Stechen die Blutzirkulation zu verbessern – den Finger am besten ein wenig massieren. Mitunter kann es auch helfen, vor der Messung die Arme vorsichtig auszuschütteln und die Hände hängen zu lassen.

Fehlerquelle 4: Blutentnahme aus der Fingerspitze

Hier kommt es zwar zu keiner Verfälschung der Messergebnisse, doch da in der Fingerspitze die meisten Nerven gebündelt sind, kann hier der Einstich stärker gespürt werden.

So geht's richtig:
Entnehmen Sie die Blutprobe immer mittels eines seitlichen Einstichs in die Fingerspitze.

Fehlerquelle 5: Eingecremte Hände
Ein Cremefilm auf den Händen kann das Messergebnis verfälschen.

So geht´s richtig:
Nach dem Händewaschen und gründlichem Abtrocknen die Hände vor einer Messung nicht eincremen.

Fehlerquelle 6: Falsche Codierung
Einige Blutzuckermessgeräte müssen auf die verwendete Teststreifenpackung codiert werden, insbesondere dann, wenn eine neue Teststreifenpackung angebrochen wird. Erfolgt diese Codierung nicht bzw. kommt es zu Fehlern bei der Codierung (z.B. durch fehlerhafte Eingabe der Codenummer), sind abweichende Messergebnisse zu erwarten.

So geht´s richtig:
Heute gibt es moderne Blutzuckermessgeräte z.B. von Bayer, bei denen die Codierung beim Einführen eines neuen Sensors automatisch erfolgt. Die manuelle Codierung bei Verwendung eines neuen Sensorenbehälters ist nicht mehr notwendig. Bei Verwendung derartiger innovativer Blutzuckermessgeräte kann somit die Fehlerquelle "falsche Codierung" ausgeschlossen werden.

Fehlerquelle 7: Verwendung von Sensoren (Teststreifen) nach Ablauf des Verfallsdatums
Wird das Verfallsdatum der Sensoren überschritten, kommt es durch eine Abnahme der Enzymaktivität in den Sensoren zu falschen Messergebnissen.

So geht´s richtig:
Bitte beachten Sie das Verfallsdatum auf der Verpackung und verwenden Sie danach die Sensoren nicht mehr. Ist die Verpackung geöffnet, dürfen Sensoren in der Regel nur noch innerhalb der kommenden 6 Monate angewendet werden. Beachten Sie hierzu auch die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Fehlerquelle 8: Falsche Lagerung der Sensoren
Werden Sensoren außerhalb des Original-Sensorenbehälters gelagert, kann dies zu falschen Ergebnissen bei der Blutzuckermessung führen, weil es durch Luftfeuchtigkeit zu einem Abbau der Enzyme im Sensor / Testreifen kommt. Erhöhte Temperaturen bei der Lagerung der Sensoren haben einen analogen Effekt.

So geht´s richtig:
Um die Sensoren vor Feuchtigkeit zu schützen, sollte man diese immer im Original-Behälter aufbewahren. Lagern Sie die Sensoren entsprechend der in der Packungsbeilage angegebenen Temperatur

→ Lesen Sie auch die besten Tipps zur einfachen Blutzuckermessung



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Wenn es um die Steuerung des Blutzuckers geht, ist die regelmäßige Blutzuckerkontrolle das A & O. Bedienerfreundliche Blutzuckermessgeräte mit einem hohen Maß an Service machen die Blutzuckermessung sowie die Dokumentation und Auswertung der Messwerte heute noch einfacher– auch ohne Codierung.

→ Warum Blutzuckerkontrolle so wichtig ist
→ Blutzuckermessgeräte mit integrierter
    Diabetes Management Software

→ Fehlerquellen beim Blutzuckermessen
→ Die besten Tipps zur Blutzuckermessung



Mitten im Leben trotz Diabetes
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Hintergrundinformationen Diabetes

Bei Diabetes handelt es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der es infolge eines gestörten Zucker-Stoffwechsels zu einem dauerhaften Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt. Diabetes ist daher auch als "Zuckerkrankheit" bekannt.

→ Diabetes: Eine Stoffwechselstörung
→ Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes:
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→ Diabetes frühzeitig erkennen
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→ Diabetes bei Kindern & Jugendlichen
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Quellen: 

  • Andreae, Susanne / Berg, Melanie (2008): Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen. Georg Thieme Verlag.
  • Bopp, Annette (2007): Diabetes. Früh erkennen. Richtig behandeln. Besser leben. Stiftung Warentest.
  • Fritzsche, Doris (2008): Diabetes. Der Ernährungs-Kompass. GU Kompass. GU.
  • Grönemeyer, Prof. Dr. Dietrich (2008): Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit. Rowohlt.
  • Riedl, Dr. Matthias (2006): 300 Fragen zum Diabetes. Der große GU Kompass. GU.
  • Rubin, Alan L. (2006): Diabetes für Dummies. Besser mit Diabetes leben lernen. Wiley-VCH.
  • Schwörer, Dr. Claudia-Viktoria / Frank, Dr. Matthias (2005): Diabetes. Neustart in ein gesundes Leben.GU Ratgeber Gesundheit. GU.


 

Autor: Sebastian Seydak 
Letzte Änderung am: 06.08.2012
 
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