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Ernährung


Von: Expertenteam der Gesundheitsberatung • 25.03.2018 [22:59]

Hallo Niels,

Für Ihre Frage mussten wir tatsächlich noch ein wenig Recherche betreiben, deswegen entschuldigen wir uns für die späte Antwort.
Die von Ihnen pro Tag aufgenommenen Menge an Oxalsäure beträgt ca. 1,34 g. Tatsächlich sind große Mengen von Oxalsäure giftig, allerdings sind sie von diesen noch weit entfernt. Die tödliche Dosis wird mit mindestens 600 mg/kg Körpergewicht angegeben, rechnerisch wäre also die von Ihnen aufgenommene Dosis tödlich, würden sie 2 kg wiegen. Von einer tödlichen Dosis sind sie also weit entfernt.
Tatsächlich kann die Oxalsäure mit dem Calcium reagieren, um so Calciumoxalatsteine zu bilden, die als Nierensteine auftreten können. Zitronensäure, die ebenfalls in dem von Ihnen angegebenen Speiseplan vorkommt, wirkt dieser Steinbildung jedoch entgegen. Durch das aufgenommene Kalzium und die gesunde Mischung aus Obst, die sie zu sich nehmen, ist also vorerst nicht davon auszugehen, dass Nebenwirkungen auftreten. Vor allem nicht, wenn sie sich gut fühlen.
Bezüglich des Mangan: Richtig ist, dass Mangan vor allem nicht eingeatmet werden soll, wie es in manchen Berufen vorkommt. Dadurch werden häufig sehr gesundheitsschädliche Konzentration erreicht. Zwar ist richtig, dass sie Manganmengen zu sich nehmen, die über empfohlenen Mengen liegen, jedoch sind sie, wie viele andere Sportler auch, nicht die einzige Person, die diese Mengen zu sich nimmt. Absolute Sicherheit kann natürlich nur eine ärztliche Untersuchung geben, weshalb wir ihn empfehlen, dies auch mit ihrem Hausarzt zu besprechen. Dabei jedoch andere Sportler wie gesagt auch hohe Mengen Haferflocken zu sich nehmen, sehen wir keinen Grund, dass ihre Ernährung schädlich sein sollte.
ähnliches gilt für das aufgenommene Kupfer. Auch hier gibt es Vergiftungen, die auftreten können, genauso ist ihre Ernährung aber „nichts Besonderes“, weshalb auch hier kein Grund zur Sorge besteht. Dennoch sollten Sie auch dies mit ihrem Arzt absprechen. Untersuchungen auf Schwermetalle sind verhältnismäßig teuer und werden nicht unbedingt von der Kasse übernommen, trotzdem kann es sinnvoll sein, ein bis zweimal diese Untersuchungen durchzuführen, um zu sehen, ob der Speiseplan Einfluss auf den Spiegel hat. Ist dies nicht der Fall, sollten weitere Untersuchungen nicht nötig sein. Besprechen sie dies am besten mit ihrem Hausarzt.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

Übersicht Thema:

  Ernährung IchWars • 13.03.2018 [19:36]

  Ernährung Expertenteam der Gesundheitsberatung • 25.03.2018 [22:59]

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