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Niedriger Ferritin - seit Jahren chronisch müde


Von: Grinsemaus81 • 02.07.2016 [17:38]

Hallo!

Ich (34, w) bin mittlerweile wirklich verzweifelt, denn seit 8/9 Jahren bin ich chronisch müde und erschöpft. Anamnestisch ist seit 2000 eine Colitis ulcerosa bekannt und 2015 bekam ich dann auch noch die Diagnose Endometriose. An Medikamenten nehme ich regelmäßig ein: Kortison 8 mg (Erhaltungsdosis da steroidabhängiger Verlauf), Mesalazin 1500 mg, Azathioprin 100 mg, Esomeprazol 40 mg. Wie oben bereits geschrieben, leide ich seit etwa 8/9 Jahren an chronischer Müdigkeit und Erschöpfung. Mein Ferritin-Wert liegt immer zwischen 8 und 20 ng/dl. Eine Blutarmut habe ich nicht, mein Hb-Wert ist immer in Ordnung. Ich habe schon einige Male Eiseninfusionen bekommen und nach den Infusionen geht es mir auch deutlich besser. Durch die Infusionen ist der Ferritin wieder gut aufgefüllt und der Wert liegt dann meistens bei 130 ng/dl. Die Müdigkeit ist weg und ich merke, dass ich fitter bin. Aber leider hält dieser Zustand nicht lange an, denn spätestens vier bis fünf Wochen nach den Eiseninfusionen rauscht der Ferritin wieder in den Keller und der Wert liegt dann wieder im unteren Bereich. Je niedriger der Ferritin, desto schlechter geht es mir. Ab einem Wert von 12 ng/dl oder niedriger bekomme ich Herzrasen, ich bin zittrig, ich könnte im Stehen einschlafen und ich habe ein Gefühl, als wenn ich kurz vorm Umkippen bin. Ich hänge meiner Hausärztin damit ständig in den Ohren, weil es mir absolut nicht gut geht. Nur leider bekomme ich dann immer nur zu hören: "Ihr Hb-Wert ist aber super. Sie haben also keine Blutarmut und somit ist alles in Ordnung." Erst bei Werten um die 8 ng/dl gibt mir meine Hausärztin dann drei bis fünf Eiseninfusionen. Aber wie kann es sein, dass nur wenige Wochen nach den Infusionen der Ferritin wieder so schnell in den Keller sackt??? Ich bin mittlerweile wirklich verzweifelt, weil das so echt kein Zustand ist. Über Ihre Meinung würde ich mich sehr freuen. smiley 


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