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Nervliche Erschöpfung oder doch etwas anderes?


Von: Fluxi • 15.09.2017 [09:41]

Hallo,ich hoffe, dass ich hier richtig bin.

Hinter mir liegen schlimme Zeiten, die lange Leidenszeit meines an Darmkrebs verstorbenen Mannes und nun auch wieder die Psychose meines erwachsenen Sohnes, der sich zur Zeit im Bezirkskrankenhaus befindet.Obwohl ich mir zur Zeit Ruhe gönnen kann, geht es mir sehr schlecht. Nachts wache ich auf, mit einem Gefühl, als ob ich zehn Tassen Bohnenkaffee getrunken hätte, gleichzeitig setzt auch der Tinnitus ein, und es dauert sehr lange, bis ich in einen sehr unruhigen Schlaf zurückfinden kann. Anderntags dann, morgens wohl noch im Halbschlaf tut sich eine düstere Wolke auf mit Horrorscenarien und Angstgefühlen und es dauert oft Stunden, bis ich mich wieder im wirklichen Leben zurechtfinde.  Angst macht sich überall breit.

Ich kann nicht fernsehen, kaum Zeitung lesen und jede kleinste nervliche Anstrengung bringt mich ausser Fassung. Ich glaube nicht, dass es eine Sache des Alters ist, ich bin über 70 Jahre alt, sondern dass es mehr vegetativ ist. Hinzu kommt noch, dass ich über einen sehr langen Zeitraum Psychopharmaka genommen habe, und ich befürchte, dass diese trotz des langen Absetzzeitraumes von vier Jahren, irgendwie auch noch ihre Spuren im Nervensystem hinterlassen haben könnten, Histaminintoleranz stand damals auch im Raum.

Was können Sie mir raten? Was könnte helfen? Meine Psychotherapeutin geht auf meine körperlichen Symptome nicht ein, und gerade das würde mich beruhigen.Manchmal gibt es aber auch schon einen Tag, an dem es mir nicht ganz so schlecht geht.Dann ist auch der Tinnitus fast veschwunden.

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort und bedanke mich schon im voraus sehr herzlich

Fluxi














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