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Kopfschmerzen und Erschöpfung


Von: werbemaxe • 30.07.2017 [13:29]

Guten Tag,

ich (m, 49 Jahre) habe/hatte seit 4 Wochen Kopfschmerzen und bin sehr erschöpft. Hausarzt konnte nichts feststellen (hat aber auch nichts untersucht) und meinte, ich hätte hohen Blutdruck. Ich messe aber sehr oft zu Hause und habe meist 130/80, ganz selten mal 130/88, meist aber unter den 130/80 (also z.B. 125/77 usw.). Ich meine also nicht, daß ich hohen Blutdruck habe. 


Nachdem die Kopfschmerzen (und Druck auf den Augen) schlimmer wurden, bin ich zum Pronto Soccorso (ich bin in Italien, das ist die Notfallklinik im Krankenhaus). Dort hatte man zunächst im TAC (CT) etwas gesehen, daß wie eine Trombose aussah und mich direkt im Krankenhaus dabehalten. In den darauffolgenden 2 Tagen wurde Magnetresonanz mit Kontrastmittel gemacht. Diagnose: Große Granulation der Pacchioni und erhöhter Venendruck. 


Untersuchungen:
Ecodoppler der Halsschlagader und Schläfen war normal. 
Blutuntersuchung: Colesterol 209, LDL 139, sonst alles normal.
EKG: Sinusrhythmus, 70 bpm, Unvollständiger Rechtsschenkelblock.
(ich hatte aber im April noch Cardiogramm und Ecodoppler gemacht, beides ohne Befund, ausser leichter sclerosi valvolare mitralica).
Augenarzt: Eine Pupille leicht versetzt? (papilla leggermente disversa).

Da der Arzt am Anfang eine Trombose nicht ausschließen konnte, bekam ich direkt Spritzen in den Bauch. Die Kopfschmerzen wurden auch besser. Ich weiß nicht, ob das Heparin war, wie in Deutschland üblich.

Nach 3 Tagen wurde ich entlassen ohne neurologischen Befund. Man verschrieb mir nur Paracetamol im Falle von Kopfschmerzen. Woher die vergrößerte Granulation der Pacchioni kommt, konnte man mir nicht sagen.

Die Kopfschmerzen sind seitdem mehr oder weniger weg, ich habe noch etwas Druck auf dem Kopf und fühle mich auch nicht fit. 

Was allerdings noch immer besteht, daß ich sehr erschöpft bin. Ich trinke sehr viel (ist sehr heiß hier, immer über 30°C), esse leichtes mediterranes Essen, rauche nicht, trinke wenn Alkohol nur Rotwein, habe einen BMI von 23,1, bewege mich normal.

Kann das alles mit nervlicher Erschöpfung zusammenhängen? Beruflich bin ich nicht angespannt, aber mit 3 kleinen Kindern ist es manchmal schon recht stressig. Ausserdem schlafe ich wenig und unregelmässig (wegen der Kinder).

Unruhig bin ich auch manchmal, nehme dann eine Baldriparan und es geht besser. Aber die Erschöpfung bleibt. Auch der Druck auf dem Kopf bleibt. Kann es auch vom Nacken kommen? Wenn ja, wo sollte ich den untersuchen lassen? Osteopathen? Der Nacken ist meiner Meinung nach sehr verspannt. Ich habe ausserdem seit 30 Jahren eine Skoliose.


Vielen Dank!


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