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Psychische Probleme- wird "Schuld" immer bei der Mutter gesucht?


Von: Dagmar_H38 • 06.07.2017 [17:34]
Hallo liebes Expertenteam,

meine Tochter 33, leidet laut Psychiaterin an einer generalisierten Angststörung.

Beide Psychotherapeuten, die erste hat sie nach 13 Sitzungen wegen Zeitmangel an eine andere abgegeben, sind der Meinung, dass ICH dafür verantwortlich bin.

Ich hatte seit meinem 45 Lebensjahr (Klimakterium) auch 2 mal Probleme, einmal psychosomatische Schmerzen über 1 Jahr und dann 2 Jahre danach, Panikattacken. Nehme jetzt auch noch Seritoninwuederaufnahmhemmer und mir geht es gut damit. In dem Alter meiner Tochter hatte ich keine Probleme.

Meine Frage bezieht sich jetzt nicht nur auf Vererbung sondern in erster Linie darauf, dass ja in der Kindheit herumgesucht wird und beide Therapeuten scheinbar der Meinung sind, dass da etwas falsch gelaufen ist.

Ich muss dazu sagen, wir haben ein gutes Verhältnis. Ich bin Tag und Nacht für sie da und wenn sie sich schlecht fühlt ruft sie mich auch schon mal um 3 Uhr morgens an und ich versuche sie zu beruhigen. Tagsüber kommt sie und es geht ihr nach kurzer Zeit wieder besser. Sie sagt sie fühlt sich zu Hause geborgen. Ihr Mann hat kein Verständnis für ihre Probleme und unterstützt sie in dieser Hinsicht nicht.

Meine Frage jetzt: Wird in so einem Fall, IMMER gesucht, was die MUTTER falsch gemacht hat? Oder bin ich wirklich für ihren Zustand verantwortlich?

Achja, sie hat ein 7 Monate altes Baby jetzt.

Danke für Ihre Antwort, bin jetzt doch sehr verunsichert.

LG
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