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Schlafstörungen mit Albträumen


Von: Expertenteam der Gesundheitsberatung • 11.12.2016 [18:26]

Hallo Fluxi,

Wir wollen Ihnen unser tiefes Mitgefühl ausdrücken. Ein so langes Leiden begleiten zu müssen ist eine schwere Belastung, die stark an den eigenen Kräften zehrt.
In einer solchen Phase der Bewältigung können Albträume eine "angemessene" Reaktion sein. Eine solche Trauerreaktion kann auch erst einige Zeit nach dem auslösenden Ereignis auftreten, wie bei Ihnen der Tod Ihres Mannes. Natürlich können hier Medikamente eine Unterstützung sein. Allerdings können diese die Belastung für Sie nicht bearbeiten. Dies müssen letztlich Sie selbst tun.
Gemischt mit den von Ihnen beschriebenen anderen Belastungsfaktoren, wie die Angstzustände, ist liegt hier eine anstrengende Aufgabe vor Ihnen. Wie gesagt, bearbeiten müssen Sie diese selbst. Ihre Therapeutin kann Sie dabei unterstützen, indem sie für Sie beispielsweise ein offenes Ohr hat. Sie kann Ihnen auch nur die Hilfe bieten, dass Sie Ihre Stärken und Ressourcen selbst herausarbeiten. Sie kann ebenfalls vielleicht darauf aufmerksam machen, dass diese vorliegen, realisieren und akzeptieren müssen Sie dies aber selbst.
Offensichtlich haben Sie tatsächlich in Ihrem Leben schon einiges bewerkstelligt. Was die Konsequenzen letzlich daraus sind, müssen Sie aber selbst überlegen. Das heißt auch, das Positive daraus ziehen. Anhand von Beispielen, die Ihnen Ihre Therapeutin vorlegt beispielsweise überlegen, wie und was Sie dort geschafft haben.
Zusätzlich können natürlich auch Freunde und Bekannte hilfreich sein, mit denen man ebenfalls darüber sprechen kann. Aber wieder gilt: Die Bewältigungsarbeit und die Einstellung auf einen neuen, veränderten Lebensabschnitt muss durch Sie in Ihrem Kopf vorangehen.

Wir wünschen ihnen das Beste und sind bei Fragen selbstverständlich gerne wieder für Sie da - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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