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Thema:
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bewegungsanalyse


Von: moonstar87 • 17.09.2017 [07:25]
Diagnostische Fragestellung

Funktionell-dynamischer Valgus, Funktionell-dynamische Fehlrotation Hüfte

Fazit Laufbildanalyse

Hüfte:
rechts und linksseitig ausreichende Hüftstreckung mit allerdings
verstärkter Beckentorsion um die Längsachse, gleichzeitig verstärkte
Abduktion und deutliche Hüftinnenrotation des linken beins insbesondere
vom initialkontakt bis in die standphase im sinne einer circuduktion des
Beins. Die Spurbreit ist verbreitert ggf. als
Schmerzvermeidungsstrategie oder erworbene Kompensationshaltung zur
Vermeidung der schmerzhaften Kniebelastung.

knie: Eingeschränkte
Kniestreckung der linken Seite im Initialkotakt und in der
gewichtsübernahme. Deutlich verstärkte Innenrotation des linken
Kniegelenkes

Fuss/Sprunggelenk: 4-5 grad erhöhte Eversion des
Linken seite Fersebeins, ggf ist hier ein Ursache der Innenrotierten
Tibia zu sehen. Asymmetrischer Fussaufsatz, korrespondierend zur
Antetorsion der linken Beckenschaufel.

Fazit

Das Gangbild
der Patientin ist von Asymmentrien im Bereich der Hüfte und des
Kniegelenks geprägt. Die beschriebene Unterschiede in der
Unterschenkelrotation und der Stellung des Hüftgelenkes in der
Schrittphasen mit erhöhter Stabilitätsanforderung erzwingen ein
ungegleiche Belastung des Kniegelenks. Die beschriebende problem ud
schmerzen im linken Knieglenk erscheinen von dem Hintergrund des
gezeigten Gangbildes nachvollziehbar. Ein grosser Teil des veränderten
dürfte allerdings dem lang andauernden Krankheitsverlauf geschuldet sein
und als Komensationsmechanismus angesehen werden insbesondere das linke
Fussgewölbe und die Stellung des Fersenbeins sind defizitär und
beeinflussen die stellung des unterschenkels negativ.

Empfehlungen

Eine
Korrektur der Stellung des linken Fuße über orthopädIsche Einlage
alleine erscheint nicht ausreichend. Die Korrektur des Gangbildes
ausschliesslich über einlagenversorgung wird mit hoher warscheinlichkeit
nur ein leichte Reduktion der beschriebenen Gangbildänderungen
erwirken,

Die Korrektur des Gangbildes sollte über eine intersive
gangschulung zur Reedukation eines symmetrische und koordinierte
Gangsbildes erfolgen ein Krafttrainingsprogramm das sich vornehmlich
daran orientiert, Teile der für die laufbewgung erforderlichen
Muskelkette spezifisch zu trainieren, sollte simultan durchgeführt
werden . Die Dauer eines solchen Trainings wird allein über die
Verordnung krankengymnastikscher/bewegungstherapeutischer maßnahmen
nicht zu erzielen sein. Vielmehr sollte versucht werden im rahmen ein
ambulanten Rehabilitationsmassnahme Möglichkeiten zu erarbeiten um ein
effektives Eigentraining zu erlerne und anschliessen im Alltag
umzusetzen

könnt mir jemand das erklären



Übersicht Thema:

  bewegungsanalyse moonstar87 • 16.09.2017 [21:15]

  bewegungsanalyse moonstar87 • 17.09.2017 [07:25]

  bewegungsanalyse Expertenteam der Gesundheitsberatung • 21.09.2017 [00:42]

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