Bitte beachten Sie: Der Experten-Talk auf gesundheitsberatung.de bietet keine persönliche Beratung oder Behandlung durch Ärzte an. Es ist keine Online-Sprechstunde, eine Fernbehandlung ist gesetzlich verboten.

Fragen müssen allgemein formuliert sein. Gesundheitsberatung.de behält sich vor, Fragen entsprechend anzupassen. Wir empfehlen, Fragen zu anonymisieren. Ferner empfehlen wir, bei gesundheitlichen Problemen jeglicher Art einen Arzt aufzusuchen.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen und Netiquette.

Sie müssen angemeldet sein, um eine Frage stellen oder einen Beitrag verfassen zu können.
zur Registrierung oder für registrierte Nutzer: zur Anmeldung

Thema:
Thema:

bewegungsanalyse


Von: moonstar87 • 16.09.2017 [21:15]

diagnostische fragestellung

funktionell dynamischer valgus, funktionell dynamische fehlrotation hüfte

1. fazit laufbildanlyse

hüfte rechts und linksseitig ausreichende hüftstreckung mit
allerdings verstärkter beckentorsion um die längsachse, gleichzeitig
verstärkte abduktion und deutliche hüftinnenrotation des linken beins
insbesondere vom initialkontakt bis in die standphase im sinne einer
circuduktion des beins. die spurbreit ist verbreitert ggf. als
schmerzvermeidungsstrategie oder erworbene kompensationshaltung zur
vermeidung der schmerzhaften kniebelastung.

knie eingeschränkte kniestreckung der linken seite im initialkotakt
und in der gewichtsübernahme, deutlich verstärkte innenrotatio des
linken kniegelenkes

fuss sprunggelenk 4-5 grad erhöhte eversion des linken seite
fersebeins, ggf ist hier ein ursache der innenrotierten tibia zu sehen.
asymmetrischer fussaufsatz, korrespondierend zur antetorsion der linken
beckenschaufel.

Fazit

das gangbild der patientin ist von asymmentrien im bereich der hüfte
und des kniegelenks geprägt. die beschriebene unterschiede in der
unterschenkelrotation und der stellung des hüftgelenkes in der
schrittphasen mit erhöhter stabilitätsanforderung erzwingen ein
ungegleiche belastung des kniegelenks. die beschriebende problem ud
schmerzen im linken knieglenk erscheinen von dem hintergrund des
gezeigten gangbildes nachvollziehbar. ein grosser teil des veränderten
dürfte allerdings dem lang andauernden krankheitsverlauf geschuldet sein
und als kromensationsmechanismus angesehen werden insbesondere das
linke fussgewölbe und die stellung des fersenbeins sind defizitär und
beeinflussen die stellung des unterschenkels negativ.

empfehlungen

eine korrektur der stellung des linken fusse überorthopäde einlage
alleine erscheint nicht ausreichend. die korrektur des gangbildes
ausschliesslich über einlagenversorgung wird mit hoher warscheinlichkeit
nur ein leichte reduktion der beschriebenen gagbildänderungen erwirken,

die korrektur des gangbildes sollte über eine intersive gangschulung
zur reedukation eines symmetrische und koordinierte gangsbildes erfolgen
ein krafttrainingsprogramm das sich vornehmlich daran orientiert, teile
der für die laufbewgung erforderlichen muskelkette spezifisch zu
trainieren, sollte simultan durchgeführt werden . die dauer eines
solchen trainings wird allein über die verordnung krankengymnastikscher
undbewegungstherapeutischer massnahmenicht zu erzielen sein. vielmehr
sollt versucht werden im rahmen ein ambu rehabilitationsmassnahme
möglichkeiten zu erarbeite um ein effektives eigentraining zu erlerne
und anschliessen im alltag umzusetzen

könnt mir jemand das erklären

Übersicht Thema:

  bewegungsanalyse moonstar87 • 16.09.2017 [21:15]

  bewegungsanalyse moonstar87 • 17.09.2017 [07:25]

  bewegungsanalyse Expertenteam der Gesundheitsberatung • 21.09.2017 [00:42]

Sie beobachten diesen Experten-Talk.