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Von: Expertenteam der Gesundheitsberatung • 20.05.2018 [13:32]

Hallo Jennifer,

Vorweg direkt, um Sie zu beruhigen: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es sich um eine Krebserkrankung handelt. Zwar scheint der Lymphknoten deutlich geschwollen zu sein, wenn aber der damalige Ultraschall bereits nicht verdächtig war, die Lymphknoten derzeit nicht schmerzhaft sind und sich auch keine auffälligen Blutwerte zeigen (wir gehen davon aus, dass auch ein großes Blutbild gemacht wurde), so spricht nichts für eine Krebserkrankung.
Ursachen für Lymphknotenschwellungen sind natürlich alle Infektionen. Dabei kann es sich gerade um einen einfachen Infekt, der gerade umgeht, handeln, theoretisch aber auch um einen der oben genannten Erreger, der sich durch das Doxicyclin nicht ausreichend behandeln lässt. Möglich ist theoretisch schon die Borrelioseinfektion, wir wissen allerdings nicht, welcher Test zum Vorliegen der Infektion gemacht wurde. Hier gibt es Unterschiede, die sagen, ob eine Infektion vorlag oder derzeit vorliegt.
Bezüglich des EBV: Es durchaus möglich, dass es zu einer erneuten Infektion kommt, auch wenn Sie bereits an pfeifferschem Drüsenfieber litten. Bei dem Virus handelt es sich um ein Herpesvirus, das heißt, es kann jederzeit reaktiviert werden, äußert sich aber oft als Nebenbefund, da es durch das Immunsystem schnell wieder eingedämmt wird. Schnelltests, die das Virus nachweisen können, können unter Umständen oftmals falsch positiv sein das heißt, eine Infektion anzeigen, obwohl diese in Wirklichkeit nicht vorliegt. Dem nachzugehen ist nicht sinnvoll, wenn nicht eindeutig Symptome vorliegen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen soweit weiterhelfen - Ihr Gesundheitsdienst

Übersicht Thema:

  Frage JennySimonis • 15.05.2018 [16:54]

  Frage Expertenteam der Gesundheitsberatung • 20.05.2018 [13:32]

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