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Von: JennySimonis • 15.05.2018 [16:54]

Hallo, 

ich habe folgendes Problem

Ich bin weiblich und 37 Jahre alt und Seit 1989 habe ich Morbus Crohn, ich nahm bis März d.J. Humira und Azathioprin.

Derzeit nehme ich nur noch 100 mg Azathioprin ein.

Nach einem Infekt im Dezember 2017 schwoll ein Lymphknoten am Hals an. Nach dem Infekt blieb er geschwollen. Im Januar und Februar war ich bei einem Professor für HNO, lt. Ultraschall sieht der Lymphknoten „gut“ aus, er sei weich, glatt und lässt sich verschieben.

im Februar war ich zusätzlich bei uns in der HNO Uni Klinik. Die sagten auch, der Knoten fühlt sich gut an uns sieht laut Ultraschall nicht verdächtig aus. Sie machten dann eine Gr Blutkontrolle:

borreliose positiv

bartonella grenzwertig positiv

toxoplasmose positiv

tuberkulose negativ

EBV latente Primärinfektion

Windpocken etc alle Antikörper vorhanden, da ich sämtliche Kinderkrankheiten in der Kindheit hatte. 

Der Lymphknoten war damals 1,3 cm groß.

meine Hausärztin kontrollierte 4 Wochen später die Werte von Borreliose und Bartonella, das eine weiter positiv, das andere grenzwertig erhöht.

ich bekam für 20 Tage 400 mg Doxycyclin, unmittelbar danach wurde nochmal Blut abgenommen, Borreliose war weiterhin positiv und Bartonella konnte sie nicht genau interpretieren. Die restlichen Blutwerte samt Entzündungszeichen lagen alle im grünen Bereich.

Letze Woche hatte ich einen Kontrolltermin in der HNO Ambulanz. Der Lymphknoten am Hals ist jetzt knapp 2 cm groß, am Kiefer ist einer 1,4 cm groß, im Nacken sind zwei knapp 1 cm groß und die Lymphknoten in der Leiste sind auch leicht geschwollen. Ansonsten geht es mir prima, habe absolut keine Probleme. Die Lymphknoten tun auch nicht weh o.ä.

Ich soll jetzt in 3 1/2 Monaten nochmal zur Kontrolle kommen. Die Notwendigkeit einer Entnahme sehen die Ärzte der HNo Ambulanz nicht.

ich habe natürlich Angst, dass sich eine Krebserkrankung dahinter verbergen könnte.

wie schätzen sie das ein? Könnten die Lymphknotenschwellungen noch von der Borreliose Infektion kommen oder könnte sich doch eine Krebserkrankung dah8nter verstecken? Und was bedeutet latente Primärinfektion im Bezug auf den EBV? Mit 15 hatte ich das Pfeiffersche Drüsenfieber. 

Vielen Dank für Ihre Zeit!

lg Jennifer

Übersicht Thema:

  Frage JennySimonis • 15.05.2018 [16:54]

  Frage Expertenteam der Gesundheitsberatung • 20.05.2018 [13:32]

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