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Schwangerschaft nach EPU bei ventikulärer Salven / Linksschenkelblock


Von: Sandra S.131 • 25.10.2011 [10:32]
Liebes Expertenteam,

ich leide nun schon seit ca. 12 Jahren an Herzrhythmusstörungen. Ich bin nun 32, weiblich, Normalgewicht, rauche nicht etc. Es fing von einem Tag auf den anderen, ohne sichtlich erkennbaren Grund an.
VES, SVES, Couplets, Salven, Pausen mit Verdacht SA-Block, danach immer Schwindel und Herzrasen... smiley

Mein Herz wurde mehrfach per Ultraschall und LZ-EKG untersucht und es hieß immer ich muss versuchen damit zu leben.
Da die Beschwerden sich häuften und mein Mann und ich eine Schwangerschaft planten, habe ich zur Sicherheit nochmals ein Belastungs-EKG machen lassen. Dort trat bealstungsabhängig eine Herzrhythmusstörung auf. Ich muss dazu sagen das ich nicht die sportlichste bin. Das Belastung-EKG wurde an einer Sprossenwand mit Stufe durchgeführt. Ich merkte nach einiger Zeit der Anstrengung meine Erschöpfung und dann fing eine längere Episode mit Stolperern an und das Herz geriet völlig aus dem Takt. Auf Anraten der Arzthelferin sollt ich mich sofort hinlegen und sie holte einen Arzt. Dieser riet mir dann zu einer EPU. Man könne nicht sagen ob es sich bei den Rhythmusstörungen um eine Linksschenkelblock oder eine ventrikuläre Salve handele smiley

Die EPU wurde dann im September´10 in der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim durchgeführt und war vollkommen unauffällig!!! Es konnten keine gravierenden Rhythmusstörungen ausgelöst werden. Ich bekam auch ein Medikament gespritzt was meinen Herzschlag beschleunigte. Auch dadurch alles in der Norm. Auch wurde dort in der Klinik mein Herz nochmals per Ultraschall untersucht und nichts gefunden.
Der Arzt meinte ich solle immer wieder Kontrollen durch LZ-EKG machen und man könne jetzt nichts finden und man könne wirklich nicht sagen ob es ich um einen LSB oder eine ventrikuläre Salve gehandelt hat. Obwohl ich immer dachte ein Linksschenkelblock unter Belastung spreche für eine Herzerkrankung. Wie das so ist mit dem googlen smiley

Nun würde ich gerne schwanger werden. Meine Beschwerden sind mal mehr mal weniger in Ruhe und auch unter Belastung, so einen Anfall wie beim Belastungs EKG hatte ich noch einmal beim Treppensteigen, aber nur kurz. Und wie sie wissen spielt natürlich auch der Kopf eine große Rolle.
Sollte ich mich nochmals in der Klinik vorstellen? Aber nach so einer Odysee über Jahre, immer wieder ohne verwertbare Ergebnisse für mich, hat man es auch irgendwann leid.
Ich wünsche mir sehnlichst ein Baby. Und weiß das ich wahrscheinlich auch in der Schwangerschaft mit Rhythmusstörungen rechnen muss. Aber würde denn irgendetwas gegen die Schwangerschaft sprechen wenn man per Ultraschall nie eine Herzerkrankung feststellen konnte?

Schon mal vielen lieben Dank für Ihre Zeit und Ihre Antwort smiley
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