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Herzrhytmusstörungen


Von: mutzemil • 11.04.2010 [13:06]
Hallo,
Vor ca 2 Jahren bemerkte ich das erste Mal unterhalb des linken Brustrippenbereichs ein leichts Verkrampfen, ziehen oder auch zischen. Nach Untersuchung beim Hausarzt, wurde dies als ... irgendwas am Darm ... ad acta gelegt und von mir dann aber auch ignoriert. Vor ca 6 Monaten bemerkte ich immer wieder eine Art Stolpern oder Hüpfen im mittleren Brustbereich, konnte aber nie sagen, ob es der Magen oder das Herz ist. Vor ca 3 Monaten, fühlte ich mich nicht besonders wohl, ging zu meinen Eltern um Blutdruck zu messen. Dieser war viel zu hoch (160/120 und Puls ca 120) obwohl ich eigentlich kpl. normale Werte habe. Darauf folgten: 24h Blutdruckmessung - alles ok ... 24 h EKG - alles ok ... Kardiologe - alles ok bis auf - so die Aussage - das Herz funktioniert nicht 100%ig - ev. Herzmuskelentzündung. In 6 Monaten wiederkommen - Medikamente nicht erforderlich. Im Februar dann konnte ich wegen Beschwerden, sowas wie Stolpern in der Brust und Unruhe, die ganze Nacht nicht schlafen (hatte am Tag davor Alkohol getrunken, was ich relativ selten mache) und bin am darauffolgenden Tag in unsere Klinik (mit spezieller Herzabteilung) gefahren, da Feiertag war. Die haben mich auch gleich dabehalten und 3 Tage ans EKG gehängt, wobei (blieb auch einmalig) eine ventrikuläre Tachykardie festgestellt wurde - sie sprachen auch von 12 - 13 Schlägen. Daraufhin Kernspind - ohne Befund und Herzkatheter - ohne Befund - also herzgesund. Als Medikament 1/2 Betablocker morgens plus Tranquilizer, da meine alten Angstzustände teilweise zurückkamen.Dies ist ca 7 Wochen her. Inzwischen habe ich wieder einige Neurosen. Z.B. laufend nach Luft schnappen und Gähnzwang... einhergehende dauernde Unruhe ... Angst vor der Nacht... dazu kommen dauernde Stolperer im Brustbereich (oder aber der Magen, kann es nicht lokalisieren ) kurz gesagt - ich bestehe nur noch aus irgendwelchen Störungen. Die Ärzte sagen - alles ungefährlich und stell dich nicht so an. Der inzwischen von mir besuchte Psychotherapeut sagt ich soll positiv denken So - jetzt zu meiner Frage: Kann mir jemand sagen: Ich lese überall, dass diese ventrikulären Tachykardien die gefährlichen Rhytmusstörungen sind und die Ärzte sagen, in meinem Fall seidass harmlos - wiederspricht sich. Fakt ist, dass meine Lebensqualität kpl. in den Keller ist - klar spielt bei einem eher ängstlichen Menschen wie mir das psychosomatische eine grosse Rolle. Aber die Störungen sind nun mal leider dokumentiert und nicht eingebildet.Kann mir nicht vorstellen das alles einfach so laufen zu lassen und zu ignorieren. Habe täglich 3 - 6 mal Störungen - einmal pro Woche auch in der Nacht - obwohl ich inzwischen auch noch Schlafmittel nehme.Vielleicht weiss; ja jemand was.

Vielen Dank
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