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Myom?


Von: Woodstock88 • 03.01.2018 [20:37]

Guten Tag,


ich war vorletzte Woche beim Gynäkologen. Soweit war eigentlich alles in Ordnung, er hat dann aber noch eine transvaginale Ultraschalluntersuchung durchgeführt und dabei einen Tumor entdeckt, von dem er glaubt, es sei ein Myom. Er konnte mir aber nicht versichern, das es nicht bösartig ist. Ich bin ziemlich am Boden zerstört, da ich erst 36 Jahre alt bin und noch keine Kinder habe. smiley  Daraufhin soll ich ihn in einer Klinik in Münster weiter untersuchen lassen. Vor ca. 5 Monaten war ich wegen starker Beckenschmerzen nach der Einnahme von Ciprofloxacin in der Notaufnahme bei einem Krankenhaus, da wurde die gleiche Ultraschalluntersuchung durchgeführt und ausser etwas Flüssigkeit im Douglasraum (Bauchhöhle) wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Ich frage mich nun kann ein Myom so schnell wachsen oder wurde es möglicherweise übersehen, da es eventuell noch zu klein war?


Man liest im Internet, dass sowohl MRT als auch Biopsie nicht 100%-ig einen bösartigen Tumor ausschliessen können, was ich bisschen komisch finde, da meine Mutter ein Myom hat, das sogar nur durch Ultraschall diagnostiziert wurde. Mittlerweile ist dies nach ihren Wechseljahren von 5 cm auf 3 cm kleiner geworden. Welche weitere Untersuchung wäre sinnvoll? Könnten Sie Kliniken oder Ärzte in Deutschland empfehlen, zwecks Diagnostik und gegebenenfalls auch Operation?

 

Seit einem Jahr habe ich einen ziemlich dicken Bauch bekommen, obwohl ich mich sehr gesund ernähre. Dies habe ich damals noch mit meinem Gastrointestinalen-Problem verbunden, das ich seit ca. 3 Jahre habe, nämlich Stuhlveränderung, massive Blähungen und Luftaufstoß mit Reflux und nach dem Ciprofloxacin im August Schmerzen im Bauchbereich, sodass ich fast immer Pantoprazol einnehmen muss. Partielle Koloskopie im Juni ergab nichts und eine Endoskopie ergab lediglich eine abgeklungene Gastritis. Ein MRT vom Dünndarm ergab auch nichts, wobei viele Artefakten präsent waren und ich eine IV-Kontrastmittelgabe mit Gadolinium verweigert habe. Die Flohsamen für die MRT habe ich überhaupt nicht vertragen und musste mich vor Ort fast übergeben, auch den letzten Becher haben sie dort lieber weggelassen. Was mich stutzig macht ist, dass ich nächtliches Schwitzen monatelang hatte als die Probleme vor 3 Jahren angefangen haben und man liest dies im Bezug auf Krebs. Gewicht habe ich aber nicht verloren, sondern gewonnen, nur nicht im Bauchbereich bis Januar 2017 als ich dann eine "Wampe" bekam. Seit August habe ich dauerhaft Übelkeit und kann nicht viel auf einmal essen, da Völlegefühl. Die Frage hier ist: Kann es sein, dass das alles gar nicht vom Gastrointestinaltrakt kommt, sondern von der Gebärmutter und reflektiert irgendwie weiter oben?


Vielen Dank!

MfG

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