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Ausschabung


Von: Dr. Barbara Grüne • 02.01.2018 [08:56]
Dr. Barbara Grüne

Hallo Melisa,

grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten, nach denen man jetzt vorgehen kann: Abwarten (Kontrolle nach 2 Wo ) oder medikamentöses Vorgehen (Mife gyne/Cytotec) oder das chirurgische Vorgehen (Abortkürettage).

Das medikamentöse Vorgehen versagt in etwa 15 % und ist nicht selten mit einer starken und schmerzhaften Blutung verbunden und mit der Notwendigkeit mehrerer Kontrollen. Daher wird meist die Möglichkeit der in dieser Hinsicht unkomplizierteren Ausschabung gewählt. Die Gebärmutterausschabung dauert nur 5-10 Minuten wird normalerweise in einer kurzen Vollnarkose
durchgeführt. Eine lokale Betäubung ist eher unüblich aber auch
möglich, wobei das Risiko besteht, dass damit keine Schmerzfreiheit
erzielt wird.

Ängste vor einer Vollnarkose sind verbreitet, aber bei jungen und ansonsten gesunden Menschen unbegründet. Wenn ein Patient aus einer Narkose nicht mehr aufwacht, hängt das nur extrem selten mit der Narkose an sich zusammen, sonden von Vorerkrankungen, dem aktuellen Gesundheitszustand sowie der Größe und der Art des Eingriffs ab.

Lassen Sie sich beraten - von Ihrem Arzt und der behandelnden Klinik, auch vom Narkosearzt - und entscheiden Sie erst danach.

viele Grüße!


Übersicht Thema:

  Ausschabung melisa007 • 02.01.2018 [00:37]

  Ausschabung Dr. Barbara Grüne • 02.01.2018 [08:56]

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