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Kopfschmerzen nach Gehirnerschütterung


Von: micha1978 • 25.08.2010 [10:28]
Hallo!

Ich hatte mit 16 (also vor 16 Jahren) einen schweren Ski-Unfall bei dem ich mit der linken Stirnseite sehr stark auf eine Eisplatte aufgeschlagen bin mit anschliessender Bewusstlosigkeit (ca. 15 - 20 Minuten).

Ich wurde dann ins Sportkrankenhaus Nach Garmisch-Partenkirchen gebracht und dort nicht gerade Gehirnerschütterungsgerecht untergebracht (viel Lärm, helles Licht, zwei Zimmernachbarn die ständig Besuch von Ihren Kindern hatten).

Seit der Gehirnerschütterung leide ich immer wieder an leichten bis sehr starken Kopfschmerzen und zwar immer an der linken Stirn.
Ich war schon bei zwei Neurologen (vor acht Jahren das letzte mal) und auch im CT und dort wurde nichts gefunden. Der Arzt hat mir dann "migräneartiges Kopfweh" bezeugt.

In letzter Zeit sind die Schmerzen wieder häufiger aufgetreten.
Bisher habe ich es auf den "komischen" Sommer zurückgeführt. Vor allem beim Wetterwechsel von schlechtes auf sehr gutes Wetter habe ich Kopfweh. Manchmal ist es so schlimm das nur noch das Bett im dunklen Zimmer hilft. Selten hilft auch eine Tablette (Dolormin Migräne). Das Kopfweh drückt dann sogar auf meine Augen und ich sehe nicht mehr richtig. Auch treten Bewusstseinsstörungen auf (vergesse wo ich bin, usw.). Dies aber nur wirklich sehr selten (drei bis vier mal im Jahr).
Das ist auch der Grund warum mich meine Freundin überredet hat nochmals zum Arzt zu gehen.
Das Problem ist jetzt das ich inzwischen in der Schweiz wohne und ein CT nur teilweise oder gar nicht von meiner Krankenkasse übernommen wird. Ich muss einen Betrag von 750,- SFR (ca 550 EUR) selbst tragen.
Wenn da wieder nur "migräneartiges Kopfweh" bei rauskommt ist das Geld natürlich nicht sehr sinnvoll angelegt. Erst recht wenn ich mir noch eine Zweit-Diagnose einhole.

Meine Frage jetzt:
Sind solche Kopfschmerzen normal oder eher üblich bei so einer Gehirnerschütterung?
Gibt es irgendwelche anderen Möglichkeiten dagegenzuwirken (Akupunktur) die von Krankenkassen übernommen werden?
Ich nehme nur sehr ungern Tabletten und möchte das auch nicht mein Leben lang tun.

Vielen Dank vorab.

Grüsse aus dem schönwettrigen und Kopfschmerzen bereitenden Graubünden
Michael
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