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Pulssynchrones Zischen/Pfeifen bei der Ausatmung


Von: Expertenteam der Gesundheitsberatung • 27.02.2017 [00:00]

Hallo blackbow,

Vielen Dank für Ihr Lob und entschuldigen Sie bitte die späte Antwort.
Leider ist es tatsächlich schwierig, so etwas über Internet ohne Untersuchung zu bewerten.
Letztlich gibt es sozusagen keinen Grund, dass dies etwas Pathologisches ist. Dass das im Brustkorb pulsierende Herz den Druck im Brustkorb reguliert und damit auch den Ausatemdruck sozusagen pulssynchron beeinflusst, ist naheliegend. Wir können aber leider den Schallcharakter nicht einordnen, da wir Sie ja nicht abhören können. Eine Pathologie können wir aber nicht erschließen, wir können Ihnen aber vom Hausarzt nicht direkt abraten, weil wir das Geräusch ja nicht gehört haben.
Was aber weiter bestärkt, dass das Herz die Geräusche wie oben beschrieben mitverursacht, ist, dass die Geräusche vor allem nach körperlichen Anstrengungen auftritt, also wenn das herz besonders fest pumpt. Das Herz pumpt in solch einem zustand möglichst viel blut pro Schlag in den Körper, das heißt, die Volumensänderungen sind im Brustkorb besonders hoch. Damit wäre auch logisch, dass der Druck stark variiert, was vor allem bei langsamen Atmen auffällt.
Ansonsten deuten Ihre Sorgen, von denen Sie sagen, dass sie oftmals unbegründet auftreten, auf eine psychische Belastung, vielleicht sogar Überlastung hin. Wir empfehlen Ihnen insofern auch, einen Therapeuten aufzusuchen. Unserer Meinung nach kann der besuch beim Therapeuten "niemandem schaden", weshalb wir diesen auch sehr häufig empfehen. Wenn sich aber Belastungssymptome zeigen, empfehlen wir, etwas dagegen zu tun.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen und wünschen gute Besserung - Ihr Lifeline Gesundheitsteam

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