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Re: MTHFR-gendefekt und SS und FG


Von: Dr. med. Benno Nuding • 30.11.2007 [20:31]
Dr. med. Benno Nuding
Hallo. Problematisch ist nicht die MTHFR-Mutation an sich sondern die daraus entstehende Hyperhomocysteinämie (erhöhte Werte für Homocystein). Ohne Kenntnis der Homocysteinwerte ist deswegen eine Risikoeinschätzung eigentlich nicht möglich (Ausnahme die Kombination aus heterozygoten Gendefekt C677T und A1298C) .
Meist werden die Auswirkungen einer MTHFR-Mutation überschätzt.
Sinnvoll ist es, hochdosiert Folsäure (5mg/Tag) und Vitamin B6 und Vitamin B12 einzunehmen. Dadurch werden die Risken der (eventuell) erhöhten Homocysteinwerte gesenkt und Nebenwirkungen für die Schwangerschaft sind nicht zu befürchten.
Wenn schon einmal eine Thrombose aufgetreten ist müsste auch über eine Heparingabe nachgedacht werden.
Übersicht Thema:

  MTHFR-gendefekt und SS und FG tanjaglb • 30.11.2007 [20:08]

  Re: MTHFR-gendefekt und SS und FG Dr. med. Benno Nuding • 30.11.2007 [20:31]

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